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Jana Braun, Au Pair in Pirinoa  mit ihren Mädchen

Schon jahrelang war mir klar: "Ich möchte nach meinem Schulabschluss für ein Jahr als Au Pair nach Neuseeland". Zu meinem ganzen Vorhaben hat jetzt nur noch die passende Agentur gefehlt... und die habe ich mit Au-Pair 4 Kiwi Kids auf jeden Fall gefunden!! 😊 Birte ist super nett. Sie hat mir mit all meinen Vorbereitungen richtig gut geholfen und war immer für mich da wenn ich irgendwelche Fragen hatte, sowohl in der Vorbereitung als auch während meiner Au-Pair-Zeit. Als ich mich im Sommer mit Ihr in Nelson getroffen habe, habe ich noch einmal gemerkt, mit welcher Hingabe sie sich um jedes einzelne Au Pair kümmert. Und was das allerwichtigste ist, sie hat die perfekte Familie für mich gefunden! 😊

Ich habe auf drei richtig süße aber manchmal auch echt anstrengende Mädels, im Alter von 5-10 aufgepasst.

Während meinem Jahr hier wollte ich auf jeden Fall aufs Land und nicht in die Stadt... und genau das habe ich auch bekommen. Meine Familie lebt 1 ½ Stunden von Wellington entfernt, nur 5 Min. bis zum Meer. Viele Nachbarn hatten wir nicht, um ehrlich zu sein nur einen Einzigen :D aber das war toll. Meine Familie hat mir rund um die Uhr ein Auto zur Verfügung gestellt, weswegen es überhaupt kein Problem war, mich regelmäßig mit meinen Freunden zu treffen. Streckenmäßig war ich von Deutschland natürlich anderes gewohnt... allerdings habe ich mich schnell daran gewöhnt, dass es sich bei den 25 Min. bis zur nächsten Ortschaft nur um eine kurzen Strecke handelt, die man hier täglich so fährt :D.

Während meinem Jahr hier bin ich ganz schön rumgekommen und habe die Nord- wie auch die Südinsel an Wochenedtrips und in meinen beiden Urlauben bereist. Für meine größeren Reisen habe ich hier in Neuseeland, zusammen mit zwei Freundinnen aus Deutschland und meinen Eltern, die mich besucht haben, einen Van gekauft. Mit der Hilfe meiner Gasteltern habe ich ihn zu einem Campervan umgebaut und ausgestattet. Die Reisen waren unglaublich! Neuseeland ist einfach so wunderschön, bietet so viele schöne verschiedene Landschaftsbilder und durch seine überschaubare Größe, kann man eben auch fast alles in kurzer Zeit zu sehen bekommen. 😉

Den Van habe ich am Ende wieder verkauft, was für mich sehr nervenaufreibend war. Aber auch nur, da ich mir immer mehr Stress mache, als wirklich nötig ist... :D. Am Ende hat sich aber aller Stress gelohnt, da wir durch den Wiederverkauf eine sehr günstige Reise hatten. 😊

Jetzt ist mein Jahr hier in Neuseeland schon fast wieder vorbei, nur noch eineinhalb Wochen... ich kann es gar nicht glauben... die Zeit ist so schnell vergangen!!

Ich bin so dankbar für meine tolle Familie hier, denn ohne sie wäre das Jahr niemals so toll geworden. Ich habe mich vom ersten Tag an wie zu Hause gefühlt und wurde sofort als Familienmitglied aufgenommen – natürlich merkt man manchmal trotzdem die Unterschiede zur richtigen Familie und man vermisst alle und alles zu Hause ein bisschen... aber das gehört auch dazu und lässt einen alles daheim viel mehr wertschätzen. 😊

Ich würde alles wieder genauso machen wie ich es gemacht habe! Au Pair in Neuseeland mit Birte von Au-Pair 4 Kiwi Kids, bei meiner Familie voll auf dem Land mit einigen Tieren, täglichem Fleischkonsum und 3 aufgeweckten, lebensfrohen Mädels :D. Denn es war eine Erfahrung, die ich niemals missen möchte 😊!

Und allen, die diese tolle Erfahrung noch vor sich haben, wünsche ich ganz viel Spaß und hoffe, dass Ihr es genauso genießen werdet wie ich 😊!

 

NZ photo Celina
Celina, Au Pair in Wellington

Mein Name ist Celina und ich verbringe gerade meine letzten Tage als Au Pair in Wellington. Im vergangenen August begann mein Abenteuer Neuseeland, circa einen Monat nach meinem 18. Geburtstag. Und da haben wir auch schon das erste (und einzige) anfängliche Problem bei der Suche einer passenden Gastfamilie. Da viele potentielle Familien, die Birte mir vorgeschlagen hat, verständlicherweise ältere Au Pair bevorzugt haben (mehr Erfahrung mit dem Autofahren, vermeintlich reifer), habe ich schon fast nicht mehr daran geglaubt, dass es mit meinem Auslandsjahr klappt. Allerdings hat Birte nicht aufgegeben und letztendlich doch noch eine wundervolle Familie für mich in Neuseelands Hauptstadt gefunden hat. Dafür schon mal ein riesiges Danke!

Seit zehn Monaten arbeite ich nun bis zu 40h die Woche und betreue drei Kinder im Alter von sechs, zehn und zwölf Jahren. Meine Gasteltern sind beruflich sehr eingespannt, haben sich aber trotzdem so viel wie möglich eingebracht, sodass wir ein richtig gutes Team geworden sind. Natürlich ist der Umgang mit den Kindern oft anstrengend und das eine oder andere Mal hätte ich ihnen am liebsten die Köpfe abgerissen, im Endeffekt hat man sie doch unheimlich lieb und bekommt diese Liebe auch zurück.

Neben der Kinderbetreuung übernehme ich den Großteil der Aufgaben im Haushalt. Dabei habe ich festgestellt, dass meine Toleranzgrenze als ordnungs- und sauberkeitsliebender Mensch in der Zeit in meiner Kiwi-Familie auf jeden Fall angehoben wurde, denn das ist hier einfach nicht von so hoher Priorität wie ich es gewohnt war. Außerdem bin ich sehr froh, dass ich vergleichsweise viel gearbeitet habe, da ich so für Wochenendtrips und Reisen mehr Geld zur Verfügung hatte.

Ursprünglich wollte ich aus Unsicherheit und Angst vor Heimweh nur für sechs Monate ins Ausland gehen. Dass es nun doch zehn geworden sind, freut mich insofern, dass ich lange genug Zeit hatte, so richtig mit meiner Gastfamilie zusammen zu wachsen und mein Englisch erheblich zu verbessern, was erst in den letzten Monaten wirklich passiert ist.

Ich hab außerdem alle Jahreszeiten mitbekommen (nur den Winter etwas verkürzt) und hatte mehr Zeit, das Land zu erkundigen. Von daher kann ich auch einen längeren Aufenthalt nur empfehlen und sehe ihn keinesfalls als Zeitverschwendung an, da man ja eh nichts Neues erleben würde und die paar Monate mehr keinen Unterschied machen würden, wie viele denken.

Außerdem habe ich es immer wieder so wahrgenommen, als würde das Au Pair Sein als sicherer, risikoarmer Weg zu reisen, belächelt werden.

Jedoch habe ich meine Gastfamilie vor allem als Anker angesehen, denn nach ein paar Wochen lauter Übernachtungen in Hostels während des Urlaubs oder Wochenenden im Auto freut man sich doch sehr aufs eigene Zimmer mit nur einem Bett und Privatsphäre. Ein geregeltes Einkommen ist auch nicht gerade nachteilig bei vielen Reiseplänen.

Vor allem hat man aber natürlich nicht nur neue Freunde über den ganzen Globus verstreut, sondern im besten Fall auch eine zweite Familie und einen doppelten Grund, irgendwann wieder hierher zu kommen. Ganz nebenbei habe ich trotzdem den Großteil Neuseelands gesehen und erst recht die Kultur hautnah erlebt.

Meiner Meinung nach besteht die Zeit als Au Pair aus so viel mehr als Kinder hüten, putzen und kochen (woran ich natürlich auch Spaß habe, sonst wäre ich nicht hier): Man muss Tag für Tag neue Herausforderungen meistern, Selbstbewusstsein und Mut beweisen, was die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit ungemein fördert.

Ich habe ganz neue Seiten an mir kennengelernt. Zum Beispiel hatte ich überhaupt nicht mit Heimweh zu kämpfen, obwohl ich sehr stark damit gerechnet und fast schon drauf gewartet habe. Ich habe unzählige Abenteuer erlebt, wie beispielsweise einen Bungy-Jump aus 134 Metern, 20km Walks, bin auf allen Vieren auf einen Vulkan geklettert, habe tauchen gelernt oder bin in vier Grad kaltem Wasser freiwillig baden gewesen, um nur einige dieser zu nennen.

Ich habe sehr viele neue Dinge und Hobbys ausprobiert, unbekanntes gegessen, bin über mich hinaus gewachsen, habe ein neues Gefühl von Freiheit kennengelernt, viele offene und inspirierende Menschen getroffen und das Leben einer anderen Familie kennengelernt, was die Vorstellungen des eigenen Lebens stark beeinflusst und die eigenen Werte formt.

Vor allem habe ich aber die unglaubliche Natur und Landschaft Neuseelands erleben dürfen und ein zweites Zuhause bei meiner tollen Gastfamilie gefunden.

Ich kann also nicht nur jedem empfehlen, als Au Pair ein Auslandsjahr zu machen, sondern auch Au-Pair 4 Kiwi Kids. Birte ist mit so viel Herz dabei, nimmt sich Zeit für jeden einzelnen Bewerber und versucht, für jeden das Beste rauszuholen. Ich habe mich wunderbar aufgehoben gefühlt und nicht wie eine von Vielen, die in der Menge untergeht. Vor einiger Zeit haben wir sie auch in Nelson persönlich kennenlernen dürfen. Jederzeit wieder würde ich mich für Au-Pair 4 Kiwi Kids entscheiden! Danke für die ganze Unterstützung, die mir diese tolle Erfahrung ermöglicht hat!

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Pauline, Au Pair in Christchurch

Meine große Reise einmal um die halbe Welt fing am Hamburger Flughafen an. Zwei Monate davor war klar, in welche Familie ich kommen werde und die Zeit flog nur so an mir vorbei mit all den Vorbereitungen wie Visa beantragen, Flug buchen, Koffer packen und und und...  Dabei wurde ich super von Birte unterstützt und konnte mich Tag und Nacht bei ihr melden, um noch kurzfristig vor meinem Abflugdatum Fragen zu klären.

Ehe ich mich versah, ging es auch schon los - mein großes Abenteurer hinaus in das Land der großen weißen Wolken. Ich muss ehrlich gesagt zugeben, dass ich mir gerade die erste Zeit einfacher vorgestellt habe und musste dann akzeptieren, dass gerade Geduld in den ersten Wochen gefragt ist. Mir war vorher gar nicht klar, was für ein großer Schritt das ist, 18.353 Kilometer von zu Hause entfernt zu sein. In einem fremden Land mit einer anderen Sprache und in einer fremden Familie. Dieser Schritt kostet viel Mut und Überwindung und erst dann hab ich verstanden, wieso meine Familie und Freunde immer und immer wieder zu mir gesagt haben, wie stolz sie auf mich sind, dass ich diesen Schritt wage.

Durch die Herzlichkeit der Neuseeländer und vor allem meiner Gastfamilie fühlte ich mich hier aber schnell wohl und ich lernte immer mehr Leute kennen. Es dauerte nicht lange, da konnte ich ohne Navi durch die Straßen fahren und konnte anderen Leuten Cafés, Bars oder schöne Plätze in Christchurch empfehlen. Dazu kann ich sagen, dass man sich ganz neu kennenlernt und dass man auch lernt mit Problemen und Schwierigkeiten besser klar zu kommen und sich nicht so schnell den Kopf zu zerbrechen.

Zusammengefasst kann ich einfach nur sagen, dass es das Beste ist was ihr machen könnt. Ich habe es am Anfang auch nie verstanden, wenn mir jemand genau diesen Satz gesagt hat, aber es ist hundertprozentig wahr. Ich habe super tolle Freunde fürs Leben kennengelernt, habe neue Eigenschaften an mir entdeckt, mich positiv entwickelt und ich bin ein Stück mehr erwachsen geworden.

Ich habe gelernt, dass das Leben immer weiter geht, egal in welcher Klemme man steckt und ich habe gelernt, dass vieles einfach seine Zeit braucht. Außerdem habe ich gelernt, ich selber zu sein und das zu machen was einem selber Spaß macht. Ich habe zwei super süße Kinder am anderen Ende der Welt so sehr lieb gewonnen, dass sie meine Geschwister sein könnten.

Ich habe die wirklich atemberaubende Landschaft von Neuseeland kennenlernen dürfen. Ja- ich kann sagen, dass dieses Erlebnis mein Leben ein Stück weit verändert hat. Diese Zeit ist etwas, was man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen kann, wenn man mal einen schlechten Tag hat. Es zaubert einen einfach immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.

Ein besonders großes Dankeschön möchte ich somit auch an Birte richten. Für die tolle Unterstützung und für das Gefühl nie mit Problemen alleine gewesen zu sein. Sie hat mich auch gerade in den schweren Momenten unterstützt. Wenn ihr mich fragt, ist es der beste Start als junges Mädchen als Au-pair ins Ausland zu gehen. Es kommt genug Neues auf euch zu und dann ist es super schön zu wissen, dass eine Familie auf der anderen Seite der Welt auf euch wartet.

Danach ist es euch selber überlassen, ob euch die Reiselust erst so richtig gepackt hat und ihr alleine weiter in die große weite Welt ziehen wollt.

Treffen in Kiel mit Juliane Leonie Marie
Juliane (erste von links), Au Pair in Dunedin beim Au Pair Vortreff mit Birte, Leonie und Marie in Kiel

Kia Ora,
ich bin Juliane (18) und habe gerade mein Aupair Zeit in Dunedin, Neuseeland beendet. Ich glaube, es war eine der besten Zeiten meines Lebens und das Bewusstsein dieses unglaubliche Leben nie wieder zu bekommen ist irgendwie bedrückend. Trotzdem möchte ich es natürlich nicht missen und ich bin unglaublich dankbar und glücklich diese Erfahrungen gemacht zu haben.

Jetzt möchte ich nicht wie die anderen über den Aupair Job und das Leben in Neuseeland schreiben. Dazu möchte ich nur sagen: Es ist wunderbar! Natürlich gibt es Ups und Downs, aber alles in allem ist eine atemberaubende und einzigartige Erfahrung, die ich jedem empfehlen würde.

Aber ich glaube, wenn ihr auf dieser Homepage von Au Pair 4 Kiwi Kids gelandet seid, habt ihr die Entscheidung, den Schritt in ein Abenteuer als Aupair am anderen Ende der Welt zu gehen schon gefällt. Doch nun die nächste Frage, die ich mir damals an diesem Punkt auch gestellt habe: mit welcher Organisation soll ich gehen? Am Anfang wollte auch ich wie viele andere zukünftigen Aupairs mit einer der großen Aupair-Organisationen wie AIFS oder iSt gehen. Dann bin ich aber auf diese liebevolle Seite gestoßen und fühlte mich viel mehr angesprochen.

Ich schickte also die Bewerbung ab und bekam eine schnelle, freundliche Antwort. Es folgten viele viele e-mails und mit jeder wurde ich mir sicherer dass das hier genau das ist, was ich wirklich wollte: einen persönlichen Ansprechpartner der zu 100% hinter mir steht. Jemand, auf den ich mich verlassen kann. Denn in ein anderes Land so weit entfernt von zu Hause gehen und dort mit Kindern arbeiten ist ein großer Schritt. Da ist es gut zu wissen, dass jederzeit jemand da ist um über mögliche Probleme oder Unstimmigkeiten zu reden und vor allem zu helfen.

Es wird ganz viel Wert darauf gelegt, die passende Familie zu finden, somit war gleich der zweite Familienvorschlag ein Volltreffer und ein paar Wochen später unterschrieb ich den Vertrag.

Ich hatte dann sogar die Möglichkeit Inga und Birte in Deutschland vor meinem Abflug zu treffen, was mir ein immenses Gefühl der Sicherheit verliehen hat. Hinter dieser Organisation stehen Menschen, denen du und dein Abenteuer in Neuseeland wirklich am Herz liegen. Während meines ganzen Aufenthalts und natürlich davor (und sogar danach!) hatte ich das Gefühl erstklassig betreut zu sein und jederzeit eine Hilfe und Sicherheit an der Seite zu haben. Also: Seid mutig und geht diesen Schritt! Das Aupair-Leben in diesem wunderschönen Land ist weltklasse und eine Zeit auf die man sicher immer wieder zurückblicken und nie vergessen wird.

Au Pair 4 Kiwi Kids wird euch helfen diesen großen Schritt zu gehen und dieses Abenteuer so sicher und schön wie möglich zu gestalten. An dieser Stelle ein riesengroßes Danke dafür!

Verena Au Pair in Island Bay Wellington

Verena, Au Pair in Island Bay, Wellington

Ins Ausland wollte ich schon immer, mit Kindern habe ich auch schon immer gerne gearbeitet und ferne Länder übten außerdem schon immer eine Faszination auf mich aus. Nach eingehender Recherche und ein wenig hin und her stand mein Beschluss, ich will als Aupair nach Neuseeland gehen.

Eigentlich ging dann auch alles sehr schnell und sehr unkompliziert, Bewerbung ausfüllen, abschicken, ein Skype Gespräch mit Birte und schon bald darauf kamen die Familienvorschläge. Ich verliebte mich sofort in eine Familie aus der Landeshauptstadt Wellington mit zwei Kindern, 4 und 10 Jahre alt, in der ich dann auch 8 Monate verbringen durfte.

Ich hatte das unglaubliche Glück, dass ich meine Zeit in einer „Handover-Situation" erleben durfte, d.h. meine Vorgängerin war noch für meine zwei ersten Wochen da und unterstütze mich in allem. So eine Einführung von deutschem Au-Pair zu deutschem Au-Pair zu bekommen empfand ich persönlich als sehr hilfreich.

Ich mochte die Familie von Anfang an, allerdings gab es durchaus Dinge, an die ich mich erst gewöhnen musste. So geht es in der Kindererziehung zum Beispiel viel liberaler und weniger konsequent zu, als ich es gewohnt war und auch die Definition von einem aufgeräumten Haus war eine durchaus andere, als ich sie kannte.

Dazu kam, dass ich mir am Anfang nicht so ganz sicher war, wie oft es angebracht ist, außerhalb der Arbeitszeit nicht daheim zu sein, sich mit anderen Au-Pairs zu treffen....

Sobald ich diese Anfangsschwierigkeiten, die aber auch nicht wirklich dramatisch waren, überwunden hatte, wurde es wirklich zur Zeit meines Lebens. Ich verstand mich immer besser mit der Familie und irgendwann ging unsere Kommunikation auch nicht mehr nur über meine Arbeit, sondern auch über Privates. Die Familie integrierte mich total in ihre Verwandtschaft und ihren Freundeskreis. Es wurde immer Wert darauf gelegt, dass ich zu Dinner Partys mitkommen kann, wenn ich will, meine Gastmutter ermöglichte mir sogar, ihren Vater kennenzulernen, der einige Stunden entfernt lebte, ich durfte mit meinem Ältesten ins Skilager fahren.... Es wurde wirklich viel unternommen, dass ich mich als Teil der Familie fühlte, was auch wirklich gelungen ist.

Natürlich mussten wir erstmal das Gleichgewicht finden zwischen Angestellter und Familienmitglied, aber wenn man als Au-Pair zeigt, dass man zuverlässig arbeitet und den Erwartungen der Familie gerecht werden kann, geben sie auch ihr allerbestes, die Zeit so gut wie möglich für das Au-Pair zu gestalten.

Die Arbeit hat mir immer Spaß gemacht, aber was ich eigentlich noch viel wichtiger fand, war das ganze Leben drum herum. Es waren richtig liebe Mädls zeitgleich mit mir in Wellington und wir haben sehr viel gemeinsam unternommen und uns teilweise sogar mit den Kindern treffen können.

Wellington ist einfach die perfekte Stadt zum Au-Pair Sein. Es gibt alles, was man in einer Großstadt sucht (vor allem ganz viele leckere Cafes ;))), Kultur fast immer kostenlos und es ist alles in Gehweite oder wenn mal was ein bisschen außerhalb liegt, ist die öffentliche Verkehrsanbindung genial gut. Ich habe mich trotz viiiieeel Wind und Erdbebengefahr total in diese Stadt verliebt und weiß, irgendwann werde ich dahin zurückkehren.

Neuseeland als Land ist auch einfach nur traumhaft, zumindest wenn man Natur lieber mag als alte Gebäude, die sucht man dort nämlich recht vergeblich. Naturschauspiele, die man in der Dichte so nirgend wo anders findet – von Gletschern über Regenwald, Geysire, Seen, Meer, Flüssen, Bergen, Dünen bis zu Vulkanen ist alles dabei.

Das Reisen war wohl auch eines der schönsten Erlebnisse während meiner ganzen Zeit in Neuseeland; man kommt nicht mehr aus dem Staunen raus und lernt ganz nebenbei superliebe Leute kennen.

Alles in allem kann ich sagen, dass es eine wunderbare Zeit war, in der ich sehr viele Erfahrungen machen konnte und jetzt auch das Gefühl habe, nicht mehr ganz so lebensfremd ins Studium zu gehen. Sein Gap year als Aupair in Neuseeland zu verbringen ist eine super Möglichkeit sich weiterzuentwickeln. Natürlich ist es wichtig, sich mit der Gastfamilie wohlzufühlen und gewissenhaft seinen Job zu machen, aber mindestens genauso wichtig fand ich es, sich dort wirklich ein Leben mit Freunden und gemeinsamen Aktivitäten aufzubauen, denn erst das macht das Erlebnis – zumindest meiner Meinung nach unvergesslich.

photo Carolin for website
Carolin, Au Pair in Titahi Bay,
beim Tongariro Crossing

Als Aupair ans andere Ende der Welt. Genau das war es, was ich nach dem Abitur machen wollte. Im Juli 2014 ging meine Reise nach Neuseeland los.

Ich wurde sofort herzlich von meinen Gasteltern und den vier Kindern am Flughafen empfangen. Danach durfte ich mein neues Zuhause in der Nähe von Wellington kennenlernen. Die Familie wohnt nur 50m vom Meer entfernt, sodass die Lage einfach traumhaft schön war.

In meiner ersten Woche war meine Gastmutter mit mir zu Hause, hat mir alles gezeigt und mich eingearbeitet. Am Anfang war natürlich alles noch etwas schwieriger, da ich mich auch erst einmal richtig einleben musste. Die Kinder haben mir den Anfang aber sehr erleichtert, da sie alle aufgeschlossen sind und mich sofort als Teil der Familie aufgenommen haben. Nach ein paar Wochen war ich dann in der Routine, habe mich immer mehr zu Hause gefühlt und die Kinder sehr schnell in mein Herz geschlossen.

Zwischendurch hatte ich zwar mal Schwierigkeiten mit meinen Gasteltern, konnte diese aber zum Glück dank Birte auch schnell klären. Da war ich dann sehr froh, mit einer Organisation wie Au Pair 4 Kiwi Kids hier zu sein. Birte hat sowohl mit mir als auch mit meinen Gasteltern geredet und wir haben zusammen eine Lösung gefunden. Ich habe mich von Birte sehr verstanden gefühlt und war froh, dass sie uns geholfen hat, das Problem zu lösen.

Danach habe ich mich auch wieder super mit meinen Gasteltern verstanden und ich hatte sogar das Gefühl, dass der Streit uns noch näher zusammengebracht hat. Ich fühlte mich immer mehr wie ein Teil der Familie, durfte auch mit in den Urlaub fahren und bei Wochenendausflügen mitkommen, wenn ich wollte.

In der Regel hatte ich an Wochenenden frei und bekam somit die Chance, auch viel zu reisen und sehr viel von Neuseeland zu sehen. Das Land ist einfach traumhaft schön und ich kann es jedem weiterempfehlen hierherzukommen. Insgesamt hatte ich 18 bezahlte Urlaubstage plus einige Feiertage, durch die ich ein paar verlängerte Wochenenden zum
Reisen hatte.

Aber auch das Arbeiten hat Spaß gemacht. Morgens habe ich die Kinder geweckt, sie für die Schule fertig gemacht, den Kleinen zum Kindergarten gefahren, die Wäsche gewaschen und geputzt.

Danach hatte ich erst einmal frei, um mich zum Beispiel mit anderen Aupairs zu treffen. Da in der Umgebung von Wellington super viele Aupairs sind, hat man auch sehr schnell Anschluss gefunden und konnte gute Freunde gewinnen.

Um 14.00 Uhr ging meine Arbeit dann wieder weiter. Ich habe den Kleinen vom Kindergarten abgeholt, den drei Großen bei den Hausaufgaben geholfen, ihnen einen kleinen Snack zubereitet und danach mit ihnen gespielt. Abends kamen meine Gasteltern dann wieder nach Hause und haben für die ganze Familie gekocht. Mit ein bis zweimal Babysitten die Woche kam ich somit wöchentlich auf 35 Stunden. Da alle meine Kinder vormittags entweder zur Schule oder zum Kindergarten gegangen sind, war das Arbeiten für mich relativ entspannt und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Einzige, was ab und zu ein bisschen genervt hat, war der ganze Haushalt und das Putzen, aber das gehört
eben auch dazu. Das Spielen mit den Kindern hat das dann wieder gut gemacht.

Insgesamt war es eine einzigartige Erfahrung, als Aupair nach Neuseeland gekommen zu sein. Ich durfte eine wundervolle Familie mit vier tollen Kindern kennenlernen, neue Freundschaften knüpfenund ein wunderschönes Land kennenlernen. Ich werde die Zeit hier niemals vergessen und kann es jedem nur weiterempfehlen, als Aupair nach Neuseeland zu kommen.

photo Sabrina Au Pair in Auckland
Sabrina, Au Pair in Auckland

Nach dem Abi bin ich für ein Jahr als Au Pair in Neuseeland gewesen, denn nach dem ganzen Schulstress wollte ich erst einmal weg aus Deutschland und etwas Neues kennenlernen.

Schon bei meiner Ankunft in Auckland war ich von der Schönheit Neuseelands absolut begeistert und nachdem ich von meiner Gastfamilie so herzlich empfangen wurde, war ich mir zu 100% sicher, genau die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Trotz einiger kultureller Unterschiede fühlte ich mich sofort wohl im Kreise meiner Gastfamilie und meine beiden Jungs (4und 6 Jahre) habe ich sofort ins Herz geschlossen.

Durch die Offenheit, Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit meiner Familie und der Neuseeländer generell, habe ich mich schnell eingelebt und an den Au Pair Alltag gewöhnt. Ich hatte immer das Gefühl dazu zu gehören, da ich meistens in Familienaktivitäten mit einbezogen wurde: Wir feierten beispielsweise zusammen Weihnachten, es gab einen gemeinsamen Campingausflug, DVD- und Fußballnachmittage mit den Kids und so viel mehr.

Dadurch, dass die Jungs vormittags in der Schule bzw im Kindergarten waren, hatte ich viel Freizeit, welche ich genutzt habe, um persönlichen Interessen nachzugehen und andere Au Pairs zu treffen. In einigen habe ich richtig gute Freunde fürs Leben gefunden, mit denen ich an freien Wochenenden und im Urlaub quer durch Neuseeland gereist bin. Gemeinsam haben wir lauter verrückte Dinge gemacht wie zum Beispiel Skydiving, Black & White Water Rafting und Surfen und dabei das Leben und die Schönheit Neuseelands in vollen Zügen genossen.

Das Jahr in Neuseeland war die beste Zeit meines Lebens, in der ich so viele wertvolle und unvergessliche Erfahrungen, Erkenntnisse und Erlebnisse gesammelt habe, auf die ich nun zurück blicken kann. Es fühlte sich wie ein langer Urlaub im Traum Paradies an. Der Abschied von meiner Gastfamilie, meinen Freunden und Neuseeland fiel mir zwar unendlich schwer, aber ich weiß, dass ich irgendwann mal dorthin zurückkehren werde.

Ich kann nur weiter empfehlen, als Au Pair in Neuseeland zuarbeiten und all die tollen Sachen selbst zu erleben. Ich würde es auch sofort wieder machen :-)

Ich möchte mich auch noch ganz herzlich bei Birte bedanken, die mir den unvergesslichen Aufenthalt durch ihre super Vermittlung erst möglich gemacht hat. Sie hat immer passende Ratschläge bereit, vermittelt Kontakte zu anderen Au Pairs und sie kümmert sich persönlich um alle ihre Au Pairs. Ein ganz großes Lob und Dankeschön!!

Sabrina Westphal, Au Pair in Mission Bay in Auckland

Jessica Au Pair in Mana Wellington
Jessica, Au Pair in Mana/Wellington

Ein Traum geht in Erfüllung - Kia Ora Aotearoa

Ich wollte seit ich 15 bin ein Jahr im Ausland verbringen. Leider haben es entweder die Finanzen oder die Zeit nicht so gut mit mir gemeint, deshalb wurde der Traum vorerst auf Eis gelegt.

Doch mit 20 kam das Fernweh so stark durch, dass es nicht mehr durch Reisen gestillt werden konnte, also beschloss ich nach Abschluss meiner Ausbildung zur Bankkauffrau endlich meinen Traum zu erfüllen. Ich entschied mich für Neuseeland. Das Land der weißen Wolke hat mich schon immer fasziniert und wie sich herausstellte war es genau die richtige Wahl.

Schnell nach meiner Bewerbung bei Au-Pair 4 Kiwi Kids fand sich eine geeignete Familie für mich, nach ein paar Mal skypen stand fest, dass ich das kommende Jahr bei einer Familie mit 2 Kindern in der Nähe von Wellington verbringen würde. Nun, da ich wusste wo die Reise hingeht, konnte das Planen beginnen. Ich hatte ungefähr 2 Monate Zeit alles zu organisieren was nötig war, angefangen bei einem Flugticket, einem Visum und einer Auslandskrankenversicherung bis hin zu den Gastgeschenken für die Familie.

Zwischendurch noch lernen für die Abschlussprüfung, denn durchfallen war ausgeschlossen, ich musste einen Flug erwischen. Die Aufregung während der Vorbereitungszeit hielt sich in Grenzen, eigentlich realisierte ich erst auf dem Weg nach Neuseeland was ich da tat. Ich würde meine Familie und Freunde ein Jahr nicht in die Arme nehmen können nur über Skype mit ihnen sprechen und fern ab von allem Vertrauten auf mich allein gestellt sein. War ich verrückt geworden??? Den restlichen Flug verschlief ich weitestgehend.

Als ich endlich in Wellington angekommen war, holten mich mein Gastvater und die Tochter vom Flughafen ab und wir fuhren in ein wunderschönes Haus ca. 500m vom Strand entfernt. Gleich am nächsten Tag war die Geburtstagsfeier des kleinen Jungen, auf den ich die folgenden Monate aufpassen sollte. Ich wurde sofort mit einbezogen und nach kurzer Zeit hatte ich auch Anschluss zu anderen Au Pairs gefunden.

Ich begann mir mein Leben am anderen Ende der Welt auf zu bauen. Ich lernte schnell wie ich mit meinen Schützlingen umzugehen hatte. Natürlich will ich euch nicht vorenthalten, dass das nicht immer so einfach war. Einige von euch wissen vielleicht von was ich rede, denn Geschwister streiten sich auch mal und das Mädchen war 10 also kann man sich vorstellen, dass es am liebsten nach ihre Nase zu gehen hat. Doch alles in allem kamen wir doch gut miteinander aus und der Kleine (7Jahre) hat alle Zickerein seiner Schwester wieder wettgemacht. Er ist der absolute Sonnenschein der Familie und wir haben zusammen viel gelacht, gespielt und rumgealbert.

Die Wochenenden, morgens und abends hatte ich bis auf wenige Ausnahmen immer zur freien Verfügung. Ich unternahm viel mit anderen deutschen Au Pairs, erkundete Wellington, die nähere Umgebung und an den Wochenenden die restliche Nordinsel. Nach knapp 2 Monaten fing ich an ehrenamtlich in der RDA (Riding for disabled) zu helfen. Dort verbrachte ich 2x die Woche meine Vormittage. Es hat mir riesen Freude bereitet mit den behinderten Kindern und Jugendlichen und natürlich mit den anderen Ehrenamtlichen zusammen zu arbeiten.

Zwei andere Vormittage in der Woche machte ich den Haushalt. Ein ganz normaler Tag sah so aus, dass ich nachmittags um 3 die Kinder von der Schule abholte, ihnen zu Hause Afternoon tea gab, anschließend ging es entweder zu Freizeitbeschäftigungen der Kinder, wie Karate, Gymnastik oder Schwimmen, oder es wurden Hausaufgaben gemacht und gespielt. Abends kochte ich das Abendessen für die Familie.

Ich habe nicht nur Freundschaften mit anderen Deutschen geschlossen, sondern auch zu Amerikanern, Schweden, Engländern und nicht zu vergessen Einheimischen. Diese Freundschaften machten es mir sehr schwer mich von meiner zweiten Heimat und meiner zweiten Familie zu verabschieden, denn diesmal hieß es nicht „Wir sehen uns nächstes Jahr", sondern diesmal hieß es „Hoffentlich sieht man sich irgendwann mal wieder".

Es war die beste Entscheidung meines Lebens, ich werde meine Zeit in Neuseeland nie vergessen. Auch wenn die Anfangszeit manchmal schwer war und ich wider erwarten teilweise Heimweh hatte, hat es sich gelohnt. Die Erfahrungen und Eindrücke kann mir keiner mehr nehmen.

Eure Jessie
Au-Pair in Mana/Wellington

Jessica for homepage
Jessika, Au Pair in Rotorua

"Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from safe harbor. Catch the trade winds in your sails." EXPLORE. DREAM. DISCOVER – Mark Twain

Kia ‘Ora, mein Name ist Jessica (21), komme aus dem schönen München und möchte euch über mein schönes und absolut unvergessliches Jahr in Neuseeland berichten. Schon kurz nach meiner Ausbildung wurde mir bewusst, dass ich nochmal was anderes, Neues erleben möchte. Wieso nicht eine Weile im Ausland verbringen? Und so begann das Abenteuer...

Ich habe mich direkt an Birte von Au-Pair 4 Kiwi Kids gewandt. Mir gefiel der Gedanke, eine deutschsprachige Kontaktperson vor Ort in Neuseeland zu haben, aber auch die Tatsache, dass die Vermittlung und Betreuung in einer Hand liegen. Nach einem aufregenden Skype-Gespräch mit Birte wurden die Pläne konkret. Für mich hieß es nun Koffer packen und Abschied nehmen.

Nach ca. 30-stündiger Reise, total erschöpft aber auch wahnsinnig aufgeregt, kam ich in Rotorua an und wurde sofort richtig herzlich von meiner Gastmutter und den zwei Kindern empfangen. Im neuen Zuhause angekommen, wartete auch schon der Rest der Familie auf mich. Die ersten Wochen bestanden darin, alles kennenzulernen und mich auch einzugewöhnen. Doch alles pendelte sich relativ schnell in einen regelmäßigen Tagesablauf ein. In der Früh machte ich die beiden Mädchen, damals gerade 3 und 5 Jahre alt, für den Kindergarten bzw. Schule fertig und brachte sie dann auch dort hin. Billie war jedoch nur 2,5 Tage die Woche im Kindergarten, die übrigen Tage waren wir mit Tanzen/Schwimmen oder anderen Aktivitäten beschäftigt. Nachmittags holte ich die Beiden wieder ab und kümmerte mich um sie, bereitete Snacks für sie zu und knuddelte sich auch einfach mal.

Ich lernte, danke meiner Organisation, auch relativ schnell neue Leute in meiner Stadt kennen, mit denen ich mein freies Wochenende verbrachte, reiste aber natürlich auch mal auf eine Party ging ;-)

Das Verhältnis zu meiner Gastfamilie war/ist unbeschreiblich. Sie haben mich als neues Familienmitglied angesehen und auch so behandelt. Sie bezogen mich in alle Aktivitäten mit ein, nahmen mich mit in den Urlaub nach Australien, ins Strandhaus... für die Familie war klar, dass immer ein Platz für mich da war. Meine Hostfamiliy hatte immer ein offenes Ohr für mich und kümmerte sich liebevoll um mich. Kurzerhand organisierten sie am 24. Dezember auch ein deutsches Weihnachten, damit trotz der Ferne erst gar kein Heimweh aufkommt. Dies ist nur EIN Bespiel von vielen, wie wunderbar meine Gastfamilie zu mir war!!!!

Kein Tag war wie der andere und schon nach wenigen Wochen hatten die zwei Mädels so in mein Herz geschlossen, dass ich ihnen nie wirklich böse sein konnte. So viel mir auch mein Abschied wahnsinnig schwer, denn sie wurden einfach zu meiner zweiten Familie.

Ich habe es mir letztes Jahr nicht nehmen lassen, zum 40. Geburtstag meines Gastvaters noch einmal in das Land der langen weißen Wolke zu fliegen. Auch jetzt, 1,5 Jahre nach meinen Au-Pair Jahr, stehe ich noch im regelmäßigen Kontakt mit der ganzen Familie, skype oft, bekomme und sende Bilder und werde über das tägliche Leben am Laufen gehalten. Auch dieses Jahr plane ich wieder ein Besuch im „Paradies“!!

Auch hier nochmal ein riesengroßes Dankeschön an Birte, ohne die all dies nicht möglich gewesen wäre. Sie hat mir geholfen mein Traum, ein Jahr im Land der Kiwis, Hobbits, und Schafe zu leben, zu verwirklichen.

IF YOU CAN DREAM IT – YOU CAN DO IT. So traut euch und beginnt das Abenteuer Neuseeland. Ich kann sagen, dass es die beste Erfahrung meines Lebens war.

Franzisca Au Pair in Wellington
Franzisca, Au Pair in Mana/Wellington

Ich konnte mir nichts Besseres vorstellen, als nach den stressigen Lernmonaten, meinen neuen Lebensabschnitt am anderen Ende der Welt, in Neuseeland zu beginnen.

Allerdings musste davor noch die fast unmögliche Aufgabe erfüllt werden, einen Koffer mit nur 23kg für 6 Monate zu packen. Als ich das aber mehr oder weniger zufriedenstellend gemeistert hatte und auch den Abschied von meiner Familie, meinen Verwandten und meinen Freunden gut überstanden hatte, konnte es losgehen.

Mit unzähligen Fragen im Kopf machte ich mich auf die lange Reise nach Neuseeland.
Wird alles mit den 3 Flügen klappen? Wie wird es wohl sein, so weit weg von zuhause zu sein? Wie wird das Leben mit meiner Gastfamilie sein? Werde ich neue Freunde kennenlernen?

Nach einer ziemlich langen Reise, war der Moment gekommen und ich konnte endlich meine liebe Gastfamilie persönlich kennenlernen. Das war der Anfang von sehr schönen 6 Monaten, mit vielen neuen Entdeckungen, Erfahrungen und netten Menschen.

Ich habe mich schnell in den Alltag der Familie eingefunden und mich sehr darüber gefreut, als ein neues Familienmitglied aufgenommen worden zu sein. Ich fand es auch sehr schön, dass meine Gastfamilie so viel mit ihrer Verwandtschaft unternommen hat, weil mich das an zuhause erinnert hat und ich mich so umso wohler gefühlt habe.

Die Kinder von der Schule abholen, turnen, Karate, schwimmen, Musikinstrumente üben, Abendessen kochen, putzen, spielen und eine Menge Spaß haben, standen von nun an auf dem Tagesplan.

Am Wochenende war ich auch immer willkommen, an Familienausflügen teilzunehmen.
Auf diese Art habe ich verschiedene Ecken Neuseelands und auch meine Gastfamilie noch besser kennengelernt. Manchmal bin ich auch mit anderen Au-Pairs, die auch zu guten Freundinnen von mir wurden, übers Wochenende weggefahren. So konnte ich mir dann auch neben Wellington, noch ein Bild von anderen Städten, wie Queenstown, Kaikoura, Nelson, New Plymouth, Napier, Rotorua, Auckland oder der Bay of Islands machen.

Mir hat es gut gefallen, etwas über die Lebensweise der Maoris und die Geschichte Neuseelands zu erfahren. Außerdem war ich immer mehr begeistert von der abwechslungsreichen Landschaft. Ich habe noch nie zuvor solche gefalteten Grasberge mit so vielen Schafen gesehen. Das Tolle war auch, dass man das Meer und Palmen immer um sich herum hatte. Da konnte mich auch nicht der für mich ungewohnte Wind oder Regen abhalten, etwas draußen zu unternehmen.

Ich finde es auch erstaunlich, welche Erkenntnisse ich alles im Laufe der 6 Monate gewonnen habe. Plötzlich konnte ich immer besser verstehen, warum meine Eltern früher vielleicht auch mal ein bisschen genervt von mir und meiner Schwester waren, wenn wir z.B. schon wieder nicht unsere Schuhe oder Klamotten ordentlich weggeräumt hatten oder die frisch geputzte Wohnung wieder blitzschnell verwüstet hatten.

Mir wurde aber auch wieder neu klar, dass ich Kinder einfach liebe und ich wirklich gerne Zeit mit ihnen verbringe. Deshalb hatte mich meine Zeit am anderen Ende der Welt auch nochmal mehr bestärkt, Grundschullehramt zu studieren.

Ansonsten wurde ich auch viel selbstständiger und selbstbewusster, da man viel mehr auf sich allein gestellt war, einiges alleine organisieren musste und auch Verantwortung für die Kinder übernehmen musste. Nebenbei wird man dann auch immer sicherer in der englischen Sprache.

Ich kann es echt jedem empfehlen, auf diese Art und Weise, Erfahrung im Ausland zu sammeln. Es lohnt sich!

Franziska, Au-Pair in Wellington

Veronika Au Pair in Nelson
Veronika, Au Pair in Nelson

Ein halbes Jahr an das andere Ende der Welt? Warum nicht! Jede Menge Erfahrungen, verschiedene Kulturen kennenlernen, die englische Sprache verbessern, neue Freunde aus der ganzen Welt treffen und jede Menge Spaß und Abenteuer.

Doch ein ganz besonderer Teil hat meine Au Pair Zeit unvergesslich gemacht.
Meine beiden kleinen Gastkinder Georgia (4) und Charlie (1). Ein halbes Jahr lang war ich in Nelson, auf der Südinsel Neuseelands, bei einer richtig tollen Familie. Von Heimweh war nie eine Spur, da ich sofort lieb aufgenommen wurde.

Jede Woche verging wie im Flug. Wir feierten Geburtstage, bekamen einen kleinen Hund Namens Flash, Charlie lernte laufen und ich reiste quer durch Neuseeland.

Mit meinen Kids wurde es nie langweilig und es gab viele wunderschöne Momente, doch die ganz besonderen werde ich nie vergessen. Als eines der beiden Mädchen ein Familienbild malte und ich auch darauf zu sehen war, wurde mir bewusst, dass das jetzt mein neues Zuhause ist! Georgia nannte mich mit stolz als ihre große Schwester und Charlie war immer in Kuschellaune und folgte auf Schritt und Tritt.

Nun ist mein halbes Jahr vorbei und ich blicke mit einen Lächeln zurück. Es war die beste Zeit meines Lebens!

Veronika, Au Pair in Nelson

Rieke Au Pair in Mairangi Bay
Rieke, Au Pair in Mairangi Bay, Auckland

Abenteuer Au Pair

Als es für mich auf den Schulabschluss zuging und ich mich nicht „randomly" für einen Studiengang oder eine Ausbildung entscheiden wollte, fing ich an jegliche Unterlagen und Rezensionen für eine Au Pair Bewerbung zusammenzusuchen und zu organisieren. Sozusagen nach dem Motto: „So, ich muss dann jetzt erst mal weg!".

Die Entscheidung Au Pair zu werden und nicht einfach als Work and Traveller ans andere Ende der Welt zu reisen, hatte ich nach einem Praktikum im Kindergarten getroffen. Birte´s Seite hatte mich deshalb interessiert, weil es sich hierbei um eine kleine und total persönliche Vermittlung handelte.

So weit so gut, nach meiner Bewerbung bei Birte ging alles ratzfatz. Wir vereinbarten ein Skype Gespräch in dem ich schon von einer interessierten Familie erfuhr. „Schon in einem Monat", hieß es. Ich lernte die Familie via Skype kennen, alles stimmte, sodass Flug gebucht, Visum beantragt und der Koffer gepackt wurde.

Anfang September am Flughafen Frankfurt hieß es dann „Tschüss Deutschland, Familie, Freunde und Freund, in nur 6 Monaten sehen wir uns wieder". In Auckland hieß es „Kia Ora Neuseeland & Gastfamilie".

Meine Hostmum hatte es anfangs sehr angenehm für mich geregelt, nämlich dass ich die erste Woche weniger Stunden arbeitete, um Kinder und Aufgaben besser kennenzulernen.

Bis man in den Job hineingewachsen ist, das dauert seine Zeit, aber mit den Kindern habe ich mich sehr schnell verstanden, auch wegen ihrer offenen & fröhlichen Art. Für meine Gastmutter war es gut, wenn ich unter der Woche flexibel sein konnte, denn aufgrund von Terminen und ihren eigenen Arbeitszeiten kam es vor, dass meine Zeiten geändert werden mussten. Ich konnte meine Wochenendplanung somit nur relativ spontan entscheiden.

Das gute als Au Pair in Neuseeland ist, dass man seinen Aufenthalt mit dem Reisen verbinden kann, denn das Land bietet einem die schönsten Gegenden und Orte. Ich habe meine ungeregelten Arbeitszeiten eher gelassen angesehen, denn mit meiner Au Pair Bewerbung habe ich mich dafür bereitgestellt meiner viel arbeitenden Gastmutter unter die Arme zu greifen. Eine gute Gastfamilie zeigt Zufriedenheit und gibt ein Dankeschön zurück, wenn man einen guten Job geleistet hat. Das Selbe war bei mir der Fall gewesen.

Mit Heimweh hatte ich persönlich nicht zu kämpfen, denn durch das Internet und Handy fühlt man sich der Familie trotz Entfernung sehr nahe. Und wenn man viel zu tun hat kommen traurige Gedanken erst gar nicht auf. Um mich auf Trab zu halten bin ich in meinen freien Zeiten, wenn die Kinder in der Schule waren, nicht im Haus geblieben, sondern bin runter zum Strand gelaufen, bin mit dem Bus in die City gefahren oder habe Sport gemacht. Es gibt reichlich Möglichkeiten.

An meinen freien Wochenenden habe ich mich mit anderen Au Pairs zusammengetan um die Nordinsel Stück für Stück zu besuchen. Die gesamte Südinsel wurde in meinem 2 wöchigen Urlaub mit meiner besten Au Pair Freundin und einem gemieteten Auto in Angriff genommen.

Nach 6 Monaten war schon wieder Zeit „goodbye" zu sagen, diesmal zu Neuseeland und meiner Gastfamilie. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass mir die 2 Räuber so sehr ans Herz wachsen und mir der Abschied so schwer fallen würde. Auch das Land mit seinen unglaublichen Landschaften hat es mir angetan. Ich denke noch oft an die Zeit zurück und lache darüber, dass ich einmal in Neuseeland gelebt habe, in einem Haus 5 Minuten vom Strand entfernt. Verrückt.

Es war definitiv ein unvergessliches Abenteuer, dessen Erinnerungen, Erfahrungen & Menschen, die ich dort kennengelernt habe, ich nicht missen möchte.

Danke auch an Birte für die tolle Betreuung am anderen Ende der Welt!

Rieke, Au Pair in Mairangi Bay

Janine Au Pair in Lyall Bay Wellington
Janine, Au Pair in Lyall Bay, Wellington

Nach dem Abitur wollte ich erst einmal raus und die große weite Welt entdecken. Da ich schon jahrelange Erfahrung als Babysitter bei verschiedensten Familien gesammelt hatte und mir dieser Job Freude bereitete, entschloss ich mich dazu das kommende Jahr als Au Pair zu verbringen. Ein englisch sprachiges Land sollte es sein und meine Entscheidung fiel nach einiger Recherche auf das wohl am weitesten von zu Hause entfernte Fleckchen Erde namens Neuseeland. Die Art und Weise der Menschen, die einzigartige Landschaft und unzählige Reiseberichte faszinierten mich einfach.

Ich war begeistert, als ich bei der Suche nach einer passenden Agentur auf Au Pair 4 KiwiKids stieß. Mir gefiel die Tatsache, dass es sich hierbei um eine kleine auf Neuseeland spezialisierte Organisation handelt ganz besonders. Mir war wichtig, dass ich nicht nur eine Nummer unter Tausenden von Au Pairs war, sondern, dass ich mich auf meine Agentur verlassen und auf ihre Unterstützung zählen konnte. Was auf Au Pair 4 Kiwi Kids auf jeden Fall zutrifft.

Birte vermittelte mich an eine vierköpfige Familie nahe Wellington, deren Kinder (ein Junge und ein Mädchen) zu dem Zeitpunkt 7 und 5 waren. Nach ein paar Skypegesprächen stand fest, dass es von beiden Seiten her passte und ich ab Mitte Juli bei meiner Gastfamilie anfangen würde.

Meine ersten Wochen in Neuseeland waren aufregend und beängstigend zugleich. Die Situation das erste Mal so weit und noch so lange von Zuhause weg zu sein, dazu in einem völlig fremden Land mit einem noch nicht sehr bekannten Menschen hat mir einiges abverlangt. Doch die Kontakte die ich über Birte schon vor meiner Abreise geknüpft hatte ermöglichten es mir relativ schnell erste Bekanntschaften mit anderen Au Pairs in meiner Umgebung zu machen, aus denen später gute Freundschaften wurden.

Der Alltag mit den Kids wurde schnell zur Routine. Zu meinen Aufgaben zählten unter anderem die Kinder morgens schulfertig machen, sie zum Unterricht bringen und nachmittags wieder abholen, die Zubereitung eines After School Snaks sowie des Abendessens, Hilfe bei den Hausaufgaben und die Organisation von After School Aktivitäten wie Sport, Verabredungen zum Spielen usw.

Ich war positiv überrascht, dass die Kids mich so schnell akzeptierten wobei sie natürlich am Anfang austesteten wie weit sie gehen konnten und ich mir immer wieder anhören musste, dass sie bei ihrem vorherigem Au Pair alles machen durften was sie wollten. Aber welches Au Pair muss sich das nicht anhören ;) ? Über die Wochen und Monate wurde ich mit meinen kleinen richtig warm und schloss sie in mein Herz. Leider hatte ich oft mit der schlimmen Neurodermitis meiner Kleinen und deren Auswirkungen zu kämpfen, was mir viel abverlangte und nicht nur einmal dafür sorgte, dass der Spaß am Umgang mit den Kids auf der Strecke blieb. Doch umso mehr lernte ich die schönen Momente, die wir zusammen am Strand, auf dem Spielplatz, im Park, oder auch zu Hause verbrachten wertzuschätzen.

Leider baute ich zu meinen Gasteltern nicht so ein gutes Verhältnis auf. Sie arbeiteten viel, waren an den Wochenenden wenig zu Hause und hatten keine familiären Rituale wie z.B. gemeinsam zu Abendessen. Mir fehlte die familiäre Atmosphäre, die ich von zu Hause gewohnt war sehr und so verbrachte ich meine Freizeit eher mit Freunden, da ich mich meiner Gastfamilie nicht aufdrängen wollte, denn so fühlte es sich teilweise für mich an. Ich machte ihnen keinen Vorwurf daraus, sondern akzeptierte ihre andere Auffassung von Familienleben und machte eben für mich das Beste daraus.

Als sich dann mein Gastvater gute drei Monate vor meiner Abreise von meiner Gastmutter trennte erklärte das im Bezug auf die kühle Atmosphäre, so einiges. Es war zunächst einmal ein riesen Schock nicht nur für mich, sondern auch für meine Gastmutter. Doch ich stellte schnell fest, dass es wohl das Beschissenste und zugleich das Beste war was mir hätte passieren können. Klar, war es nicht einfach mit der Situation umzugehen, aber dieses Ereignis führte dazu, dass ich eine meine Gastmutter zum ersten Mal richtig kennen lernte und wir zusammen eine gemütliche und vor allem familiäre Stimmung in unseren vier Wänden schufen.

Die letzten Monate, die wir als Vierergespann verbrachten, waren im Bezug auf meine Gastfamilie die schönsten überhaupt. Solch ein Schicksalsschlag schweißt zusammen und so fiel es mir sowie meiner Gastmutter als auch den Kids umso schwerer Abschied zu nehmen.

Ich nehme so viel an Erfahrungen, Eindrücken, Erlebnissen und Erkenntnissen, mögen sie gut oder weniger gut sein, wieder mit nach Hause, die ich nicht missen möchte.

Man kann das Leben als Au Pair nicht mit dem „standart" Babysitten vergleichen.
Wenn man sich dazu entschließt als Au Pair zu arbeiten ist die Freude und der Spaß am Babysitten zwar eine super Voraussetzung, doch man sollte im Hinterkopf behalten, dass man nicht nur für ein paar Stunden ab und zu auf Kinder aufpasst. Man wird Teil ihres Lebens, was eine große Verantwortung und manchmal auch Stress mit sich bringt.

Für mich persönlich habe ich entschieden, dass es all die Höhen und Tiefen der vergangenen Monate wert war. Ich habe eine Menge neuer Freundschaften geschlossen, habe viel gesehen, viel erlebt, viel gelernt über Neuseeland, die Kiwis, das Leben sowie über mich selbst und habe eine zweite Familie am anderen Ende der Welt gewonnen.

Janine,Au Pair in Lyall Bay/Wellington

Anna Lena
Anna-Lena, Au-Pair in Blenheim

Mein Name ist Anna-Lena und ich war für ein Jahr als Au Pair in Neuseeland. Genauer gesagt in Blenheim, das im Norden der Südinsel in Marlborough liegt.

Ich kann nur sagen: It was the time of my life! Ich hatte nicht nur super Glück mit meiner Umgebung in der ich gewohnt habe, sondern auch mit meiner Gastfamilie, die nicht hilfsbereiter, fürsorglicher, offener, lieber...einfach besser hätte sein können! Ich hab mich vom ersten Tag an wohl gefühlt und hatte wirklich nie Heimweh oder das Gefühl, dass ich zurück nach Deutschland möchte.

Man findet so schnell Anschluss und neue Freunde und hat eigentlich immer eine Beschäftigung! Ob es in der Woche Arbeiten ist, wo natürlich die fast täglichen Playgroups dazugehören, bei denen man sich dann auch sehr gut mit den anderen Au Pairs über alles Mögliche austauschen kann ;), oder die geplanten, oder auch nicht geplanten, sondern eher spontanen Wochenendaktionen! Man hat wirklich freie Auswahl mit den Aktivitäten.

Neuseeland bietet einfach alles! Natürlich kom mt es immer ganz darauf an, wo genau du wohnst, aber da wir in dem größten Weingebiet Neuseelands gelebt haben, hat es sich angeboten, die Vineyards in der Umgebung mit dem leckeren Essen und dem einfach super Wein zu testen!

Natürlich haben wir auch das Land erkundet! Nach Weihnachten ging es mit dem Auto und ein paar Freunden über die Nordinsel und im Herbst hatte ich dann das Glück, dass ich meinem Bruder die Südinsel zeigen konnte. In Neuseeland findet man einfach alles was das Herz begehrt: ob Berge, Seen, Meer, Wasserfälle, Robben, Delfine, Wale, Bungy Jumps, Skydives... mit allem muss bzw. kann man rechnen. Den Skydive kann ich übrigens nur empfehlen! J Den Bungy Jump zwar auch, aber da würde ich den Tandem bevorzugen, dass ist wesentlich angenehmer ; )Aber da sind einem wirklich keine Grenzen gesetzt, um sein Auslandsjahr aufregend und unvergesslich zu gestalten!

Und wenn man dann natürlich noch eine super Gastfamilie, mit den süßesten Kindern der Welt hat ;), geht dieses Jahr einfach viel zu schnell vorbei.. Ich bin jetzt ca. 1 ½ Monate wieder Zuhause und ich habe mich vom ersten Moment an nach Neuseeland, den unglaublich netten, relaxten und aufgeschlossenen Leuten, meinen Freunden, meiner Gastfamilie, meinem ganz anderen, unbeschreiblichen Leben und Lebensgefühl, einfach nach meinem zweiten Zuhause gesehnt...

Ich kann es kaum erwarten, bald wieder hinzufliegen und ich kann jedem empfehlen ein Auslandsjahr als Au Pair in Neuseeland zu machen und ich beneide jeden der es noch vor sich hat! Es war genau die richtige Entscheidung.

Leonie Au Pair in Blenheim
Leonie, Au-Pair in Blenheim

Vor einem Jahr habe ich meine große Reise nach Neuseeland begonnen und kann jetzt - da ich wieder zu Hause bin - sagen, dass es die beste Zeit meines bisherigen Lebens war.

Bei meiner Gastfamilie, das heißt meine Gasteltern Miranda und Duncan, Angus (16), Emma (15), Barney (13) und die Zwillinge Harriett und Matilda (2 Monate alt als ich ankam) habe ich mich sofort super wohl gefühlt.

5 Kinder haben mich ganz schön auf Trab gehalten, aber nichts desto trotz war es ein Jahr voller Spaß, großartiger Erfahrungen und das große Glück eine zweite Familie dazugewonnen zu haben.

Außerdem haben sich meine Englischkenntnisse, auch mit Hilfe meines lebendigen Wörterbuches ´Emma´ sehr verbessert und schon bald habe ich angefangen auf Englisch zu träumen.

Es war schwer, sich von meiner Familie, den Teenies, die wie Geschwister für mich geworden sind, von meinen kleinen Schützlingen, meinen Freunden und Bekannten und von einem einfach tollen Land mit liebenswerten Menschen zu verabschieden, aber ich werde sobald wie möglich zurückfliegen, ins Paradies Neuseeland.

Ich habe Erfahrungen für mein Leben gesammelt und bereue es keine Sekunde lang, diesen Schritt gegangen zu sein.

 

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal herzlich für die super Betreuung von Au-Pair 4 Kiwi Kids bedanken und besonders bei dir Birte. Auch wenn ich keinerlei Probleme mit meiner Gastfamilie hatte, war es sehr beruhigend zu wissen, dass du immer ein offenes Ohr für uns alle hattest. Vielen Dank für die schönen Treffen in Nelson.

See you later xx Leonie

Imme
Imme, (links) mit Au-Pair Freundin Claudia in Christchurch

Den Traum nach Neuseeland zu gehen, hatte ich schon, als ich vierzehn war! Ich hatte dem ganzen also schon fünf Jahre entgegen gefiebert, bevor es endlich losging.

Als ich dann aber nach all den tränenreichen Abschieden, letzten Panikattacken und dem langen Flug im winterlichen, zentralheizungslosen Neuseeland, ankam, war ich mir die ersten Tage dann gar nicht mehr so sicher, ob ich wirklich das Richtige getan hatte. Die ersten drei Tage waren echt nicht einfach aber danach wurde es von Tag zu Tag besser.

Und nach spätestens drei Wochen waren alle Zweifel verschwunden und von Heimweh konnte keine Rede mehr sein – zu meinem eigenen Erstaunen auch das ganze restliche Jahr über nie wieder!

Meine Gastfamilie war super nett und hat mich von Anfang an großzügig, offen und herzlich in die Familie integriert und in ihr Zusammenleben mit einbezogen! Sie haben mich auf einige kleinere sowie größere Unternehmungen und Reisen mitgenommen und haben mir immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden, wenn es darum ging, mir meine eigenen Reisepläne zu überlegen oder sonstige Probleme des Alltags zu lösen.

Die drei Kids Kirsten, Niall und Kieran waren schon sechs, neun und dreizehn, als ich ankam. Daher bestand meine Arbeit nicht nur aus der Kinderbetreuung sondern enthielt auch eine Menge Putzarbeit, genauso wie einkaufen, den Hund spazieren führen, gärtnern - im Grunde genommen alles, was gerade anstand. Das fand ich persönlich gar nicht schlecht, weil es dadurch nicht so schnell langweilig wurde.

Überhaupt war das ganze Jahr sehr aufregend und ereignisreich! In meiner Freizeit hab ich zum Beispiel Volleyball, im Sommer auch Beach Volleyball, gespielt, im Chor gesungen. Und beim Reisen war ich auf einem Gletscher, im Regenwald, auf einsamen Fiorden und habe sogar Delphine und Papageien in freier Wildbahn gesehen.

Außerdem habe ich viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern getroffen, was wirklich interessant war und woraus sich auch einige richtig enge Freundschaften entwickelt haben. Weiterhin hab ich mir durch baby sitten in anderen Familien nebenbei noch ein wenig Geld dazu verdient, was ich gleich im Nachtleben Christchurchs wieder ausgeben konnte.

In meinem Jahr als Au Pair in Neuseeland habe ich so viel gelernt – auch über mich selbst! Es hat in mir die Lust zum Reisen geweckt und ich bin dort viel unabhängiger geworden. Es war zudem eine tolle Erfahrung, so lange einen so tiefen Einblick in eine Familie am anderen Ende der Welt zu bekommen, Unterschiede und Ähnlichkeiten zur eigenen Erziehung und Einstellung zu entdecken und in einer anderen Sprache zu leben.

Es war einfach fantastisch, zu sehen, wie die Kinder im Verlauf des Jahres ein immer größeres Vertrauen zu mir aufbauten und ich mehr und mehr Teil der Familie wurde! Es war so eine tolle und wichtige Zeit für mich und alle dort sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich wirklich am Ende meines Jahres gar nicht mehr zurück nach Hause wollte!!

Katrin
Katrin, Au-Pair in Wellington

...nun bin ich schon 10 Monate hier in Neuseeland, was mir irgendwie gar nicht so lange vorkommt und bald schon muss ich mich verabschieden!

Von meiner tollen Familie, in die Birte mich vermittelt hat, von meinen ganzen Au Pair Freundinnen, von meinen Kiwi Bekannten ... einfach von einem tollen Land, in dem ich so eine schöne Zeit hatte!

Um nicht zu sagen: Die beste Zeit in meinem Leben bisher!

Meine Gastfamilie, bestehend aus meiner Gastmutter Pip und den beiden Jungs, Alexi (6) und Harry (4), nicht zu vergessen Henry, dem Hund, war einfach super.

Von Anfang an habe ich mich wohl und wie zu Hause gefühlt, was die ganze Sache einfacher gemacht hat, soweit weg von daheim zu sein!

Die beiden Jungs haben mich ganz schön auf Trab gehalten, was manchmal auch anstrengend war, aber im Großen und Ganzen sind sie letztendlich wie zwei kleine Brüder für mich geworden und ich werde es vermissen, ganz früh morgens von ihnen geweckt zu werden :-)

Außderdem hat mir Alexi sehr mit meinen Englischkenntnissen weitergeholfen!

Von Beginn an hat er es sich zur Aufgabe gemacht, mir Englisch so gut beizubringen, dass ich, wenn ich heimfliege so gut bin wie ein "echter Kiwi" :-)

Ich habe hier so viele gute Erfahrungen gemacht, viele Sachen entdeckt, für mein Leben dazu gelernt...

Ich werde diese Zeit hier sehr vermissen, aber ich werde sobald wie möglich wieder kommen, ans schönste Ende der Welt :-)

Katrin, Au-Pair in Wellington

Femke with kids
Femke, Au Pair in Island Bay/Wellington

Das schönste, interessanteste, unvergesslichste Jahr in meinem bisherigen Leben – ja so könnte man mein Auslandsjahr beschreiben – durfte ich in Aoteora (Neuseeland) verbringen.

Lange Zeit wusste ich nicht wirklich, was ich nach der Schule machen wollte, Ausbildung stand fest, aber ich wollte auch noch etwas von der Welt sehen und so entschloss ich mich, für ein Jahr nach Neuseeland zu gehen und ich habe es nicht bereut. Dank Birte habe ich die liebste Gastfamilie gefunden, die man sich wünschen kann.

7 Monate habe ich in Wellington verbracht und sehr viel erlebt. Kleine Ausflüge an den Wochenenden und Urlaub mit der Familie in Hawke´s Bay und in dem Queen Charlotte Sound waren Highlights in dieser Zeit.

Die Kinder und meine Gasteltern sind mir während meines Aufenthalts sehr ans Herz gewachsen. Die Kinder waren 5 Jahre, 2 Jahre und 4 Monate alt als ich kam.

Den ältesten Sohn habe ich immer zur Schule gefahren, mit dem Mädchen und dem Baby habe ich dann die meiste Zeit mit Spielen verbracht. Ihre Geburtstage und Weihnachten durfte ich mit ihnen und der restlichen Familie verbringen. Es hat sehr viel Spaß gebracht, denn diese Feste werden doch ganz anders gefeiert, wie zu Haus!

Ich habe viele Erfahrung während meiner Au Pair Zeit gesammelt, die ich nicht missen möchte. Die Zeit mit meiner Gastfamilie war sehr herzlich und meine Gastmutter hatte immer ein offenes Ohr für mich. Dafür bin ich ihr sehr dankbar.

Mit anderen Au Pairs, die zu der Zeit auch in Wellington waren, habe ich viele Wochenenden in der Stadt und um die Stadt herum verbracht.

Nach dem meine Au Pair Zeit vorbei war, hatte ich noch 4 weitere Monate Zeit zum Reisen. Meine Cousine kam mich aus Deutschland besuchen und wir haben zwei wundervolle Monate mit dem Reisen quer durch Neuseeland verbracht.

Die Südinsel haben wir mit einem Backpacker- Reisebus erkundet, was uns sehr viel Freude bereitet hat, da wir die unterschiedlichsten Leute aus der ganzen Welt kennen gelernt hatten. Für die Nordinsel hatten wir uns ein Auto gemietet und haben viele Verwandte meiner Gastfamilie besucht. Überall wurden wir herzlich aufgenommen und konnten ihnen ein bisschen unsere Kultur näher bringen, in dem wir für sie gekocht haben.

Dann hieß es leider Abschied nehmen von meiner Cousine und ich war alleine. Während des Reisens hatte ich mich dazu entschlossen, eine Südpazifik Insel zu erkunden und so bin ich für 2 Wochen nach Tonga geflogen. Es war fantastisch! Ich habe sehr nette Leute dort kennen gelernt, die ich in den folgenden Wochen auch wiedersehen sollte.

Bevor ich zurück nach Deutschland geflogen bin, hieß es noch mal endgültig Abschied von meiner Gastfamilie zu nehmen. Es war mir sehr schwer gefallen nun wirklich „Good Bye" zu sagen, auf unbestimmte Zeit. Dennoch sollten 3 weitere Wochen vergehen, bevor der deutsche Boden mich wieder haben sollte. Ein Zwischenstop wurde in Australien eingelegt. Hier bin ich noch mal die Westküste entlang gefahren und habe mir alles angeschaut. In Sydney habe ich dann auch meine Freunde besucht, die ich auf Tonga kennen gelernt hatte.

Jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, schaue ich mir immer wieder gerne die Bilder an und denke an die wunderbare Zeit zurück. Auch stehe ich im regen Kontakt mit meiner Gastfamilie, um auf dem neuesten Stand zu sein, was bei ihnen gerade passiert.

Mein Entschluss steht fest, dass ich so schnell wie möglich nach Neuseeland zurück möchte, um meine Freunde, die ich dort gefunden habe, und „meine Familie" wiederzusehen.

Femke, Au-Pair in Island Bay/Wellington

Ruth
Ruth, Au Pair in Coatesville, Maraetai und Masterton

Bei meiner Ankunft war ein Teil meiner Gastfamilie in Wanaka in ihrem Winterhaus. Die zwei Jungs, Fraser und Cameron waren dort in einem Skiclub und hatten den ganzen Tag Skitraining, weshalb mich die Familie zu dieser Zeit noch nicht so dringend benötigt hat. Außerdem war die zweitälteste Tochter und abwechselnd einer von den Eltern dort. Ich durfte auch ein paar mal zum Skifahren mit (wenn auch die Skigebiete nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen sind).

Nach drei Wochen sind wir dann in das normale Haus in der Nähe von Auckland umgezogen. Dort bin ich dann erstmals auch auf andere Aupairs getroffen.

Leider muss ich sagen, dass es ab diesem Zeitpunkt bergab ging. Nachdem ich in Wanaka nicht so gebraucht worde, hatte ich mir erhofft, dass es in Coatesville anders würde und ich mehr Verantwortung übernehmen dürfte. Meine Aufgaben bestanden dann aber hauptsächlich aus Küche aufräumen, putzen und alle paar Tage die Jungs wohin fahren. Während der Vater und die Jungs mich gerne in der Familie akzeptiert haben, fanden die Mutter und die älteste Tochter es nicht so toll. Ich wurde immer unzufriedener und es wurde mir einiges vorenthalten, schließlich endete es in einem ziemlich schlimmen Streit mit meiner Gastmutter. Dieser endete damit, dass ich noch am gleichen Tag ausgezogen bin, auch auf Betreiben der Gastmutter hin.

Ich bin dann erst mal für einige Tage bei einem anderen Au Pair untergekommen, deren Familie sich dann sehr lieb um mich gekümmert hat, da ich mich ständig gefragt habe, was ich falsch gemacht habe. Danach bin ich zu Birte, die mich für eine ganze Woche bei sich aufgenommen hat. Sie hatte sich schon vorher bemüht zwischen mir und meiner Gastfamilie zu vermitteln und machte mir dann Vorschläge, wie es weitergehen könnte.

Da ich weiterhin den Wunsch hatte als Aupair in einer Familie zu sein, fand sie für mich eine neue Familie. Ich machte mich also wieder auf den Weg zurück in die Nähe von Auckland nach Maraetai und landete in einer super Familie. Meine Gasteltern waren noch sehr jung und absolut typisch neuseeländisch. Meine Gastmutter war erst vor kurzem Mutter von Zwillingen geworden und ich sollte ihr helfen, indem ich sie unterstütze und mich um die 1 ½ jährige Tochter kümmere.

Inzwischen war auch schon Sommer und ich wohnte nur ungefähr 5 min von einem fast weißen Strand mit vielen Muscheln entfernt. Ich habe sehr viel Zeit dort verbracht und meine Familie hat mich auch auf einen Kurzurlaub nach Rotorua mitgenommen.

Während den großen Sommerferien habe ich die Südinsel erkundet. Meine Familie zog derweil in die Nähe von Masterton auf eine kleine Farm. Nach meinem Urlaub fing meine Gastmutter wieder an als Lehrerin zu arbeiten und ich übernahm für 8 Stunden am Tag die Verantwortung für die 4 Monate alten Zwillinge und ihre Schwester. Man kann nicht abstreiten, dass es stressig war und wir auf der Farm relativ einsam gewohnt haben, aber mir hat es viel Spaß gemacht. Leider arbeitete mein Gastvater weiterhin in Auckland, weshalb er nur am Wochenende daheim war.

Neben Kindererziehung habe ich auch Erfahrungen mit Farmleben gemacht und durfte u.a. Schafe und Kühe treiben.

Ruth Haas, Au-Pair in Coatesville, Maraetai und Masterton

 

Janice
Janice, Au-Pair in Nelson

Kia ora koutou katoa - Hello everyone! Seit meiner Kindheit war es mein Traum für ein Jahr nach Neuseeland zu gehen, um Menschen, Kultur und neuseeländischen Alltag kennen zu lernen.

Im Juli 2008 war es dann endlich soweit: der lang ersehnte Tag stand bevor. Alles lief gut, bis ich nach Auckland kam. Dort erwarteten mich allerlei Verspätungen mit dem Anschlussflieger nach Nelson, wo meine Gastfamilie (alleinerziehende Mama mit zwei süßen Jungs) auf mich warteten.

Meine Gastmama hat mich sofort freudig empfangen und auch meine beiden Jungs, Finlay, 5 Jahre, und Ciaran, 1 ½ Jahre, habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Zwei so freudige und aufgeweckte Jungs machten von da an jeden Tag von mir aufregend und spannend. Oft waren wir Stunden auf dem schönen Spielplatz hinter Finlay's Schule, die Jungs liebten es, mit Traktor und Co. am Strand Sandburgen zubauen und Finlay's Freunde waren bei uns oft und gerne gesehen. Wir hatten viel Spaß zusammen, auch wenn sie natürlich nicht immer artig waren.

Außerdem hat es viel Spaß gemacht, zusammen mit der Familie Dinge zu unternehmen. Wir haben Ausflüge in die Umgebung gemacht oder sind zum Rugby Spiel gegangen.

Schon bald entschied ich mich, meinen Aufenthalt zu verlängern, denn es gab noch so viel zu sehen und auszuprobieren.

Neben den kleinen Haushaltsaufgaben, wie Geschirr abwaschen, aufräumen und Wäsche machen, blieb genügend Zeit Nelson zu erkunden. Ich ging oft in die wunderschöne Bibliothek, traf mich mit anderen Aupairs und besuchte gemeinsam mit Birte einen Maori – Language and Culture – Kurs. An den Wochenenden war genügend Zeit viele kleinere Touren zu machen, sei es Farewell Spit, Hanmer Springs, Kayaking im Abel Tasman National Park oder auch viele schöne Walks im ganzen Norden der Südinsel.

Nachdem ich Christmas down under am Strand sehr gut überstanden hatte, ging im Januar mein zweiwöchiger Urlaub los. Ich erkundete (mit Hilfe des Flexi Passes von Intercity) die gesamte Südinsel, worauf ich mich solange gefreut hatte. Ich habe die unterschiedlichsten Menschen getroffen, was mir total Spaß gemacht hat. Es ist wirklich fantastisch, wenn man in einer Runde mit 6 oder 7 unterschiedlichen Nationen sitzt und alle das selbe verbindet: Neuseeland.

In diesen zwei Wochen habe ich gemerkt, wie sehr mir meine Gastfamilie, vor allem meine Jungs, ans Herz gewachsen sind, denn ich habe sie sehr vermisst. Also erwartete mich ein freudiges Wiedersehen nach meinem Urlaub. Die letzten drei Monate vergingen dann wie im Flug. Ich genoss die Zeit mit meinen kleinen Jungs, war bei ihren Geburtstagen dabei und erlebte mit, wie sehr sie sich doch in den 9 Monaten entwickelt und verändert hatten. Das ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl.

Nachdem meine Aupairzeit im April zu Ende ging, blieb ich noch für zwei Monate in Nelson, um noch ein bisschen Zeit mit meinem neuseeländischen Freund, den ich dort kennengelernt habe, zu verbringen.

Ich werde diese einmaligen Erlebnisse, die ich in dem Jahr gesammelt habe, nie vergessen und ich freue mich schon auf das nächste Wiedersehen, welches hoffentlich nicht allzu weit entfernt ist.

Janice, Au-Pair in Nelson

Flora im Tongariro National Park
Flora, Au-Pair in Nelson

Für mich stand schon lange fest, dass ich nach dem Abitur erstmal ein Gap year Down Under verbringen wollte. Die Frage war nur Australien oder Neuseeland, Au-pair oder Work&Travel. Letztendlich habe ich mich dann für Au-pair entschieden, weil mir die Vorstellung, dass jemand am anderen Ende der Welt auf einen wartet und man dort für die Zeit des Aufenthaltes ein neues Zuhause hat besser gefiel als ein Jahr lang in Hostels zu leben und nicht zu wissen, ob man überhaupt Arbeit findet.

Für Neuseeland habe ich mich dann unter anderem auch wegen Au-Pair 4 Kiwi Kids entschieden, weil ich alleine schon den Internetauftritt sehr ansprechend fand und Birte und Inga auch sofort auf meine Anfrage geantwortet haben und sowieso sehr sympathisch wirkten und man merkt einfach, dass beide total von Neuseeland begeistert sind und mit Herz bei der Au-pairvermittlung dabei sind.

Also ging es für mich auf nach Neuseeland. Der Sommer hat sich in Deutschland dem Ende zugeneigt und in Neuseeland fing er gerade an, besser kann man es gar nicht treffen J. Auch mit meiner Gastfamilie habe ich es mehr als gut getroffen. Ich habe in Nelson, einer der schönsten Ecken in Neuseeland, auf ein kleines Babygirl Katherine aufgepasst. Als ich ankam war sie gerade 4 Monate alt undwie man sich dass so denken kann, halt noch echt klein und halt ein richtiges Baby also war der Au-pairjob am Anfang noch recht eintönig, da man mit kleinen Babys ja nicht so viel machen kann. Aber im Laufe der Zeit ist aus dem kleinen Baby eine kleine Persönlichkeit geworden. Ich habe miterlebt, wie sie ihren ersten roll over geschafft hat, wie sie anfing zu krabbeln, Zähne gekriegt hat...all die verschiedenen Phasen durch die ein kleines Wesen so durchläuft und mit der Zeit ist sie mir auch immer mehr ans Herz gewachsen und wenn ich jetzt daran denke, dass es bald nach Hause geht und nun jemand anderes meinen Platz einnimmt und seinen Tag mit Katie verbringen wird ist das schon ein merkwürdiges Gefühl.

Auch mit meinen Gasteltern verstehe ich mich super, sie sind selber auch schon viel um die Welt gereist und haben deshalb sehr gut verstanden, dass ich während ich hier bin natürlich auch Land erkunden möchte und haben mir dies auch ermöglicht. So habe ich mit ihnen Ausflüge gemacht in denen sie mir ihr wunderschönes Land, das sie selber lieben, gezeigt haben oder in dem sie mir Urlaub gegeben haben.

So hatte ich z.B. die Möglichkeit mit meinem Bruder, der zur Zeit in Australien ist, um die Südinsel zu reisen und auch mit sehr guten Freunden, die ebenfalls gerade Down Under waren als Au-pair oder als Backpacker die Nordinsel zu erkunden und das hat sich definitiv gelohnt :-)

Ich kann jedem der als Aupair nach Neuseeland kommt nur raten auch genug Zeit zum Traveln einzuplanen, da Neuseeland einfach wunderschön ist und ich mir vorher gar nicht bewusst war, wie einfach es doch ist in Neuseeland zu reisen.

Leider war ich in Nelson das einzige Aupair und habe deshalb niemanden kennen gelernt, der permanent in Nelson war aber jede Menge Backpacker die sich in Nelson aufgehalten haben und Au-pairs auf der Durchreise. So hatte ich viel Zeit für mich um mit dem Fahrrad die Gegend zu erkunden, zum Strand zu fahren und in die Libary zu gehen, die Libary in Nelson ist eine der besten die ich je gesehen habe und habe sie sehr geschätzt. Bevor ich nun zurück nach Hause fliege werde ich noch meinen Bruder in Australien besuchen, also habe ich es doch noch geschafft auch dort hin zu kommen :-)

Bis jetzt habe ich es nicht einmal bereut mich für Neuseeland und für Aupair mit Au-Pair 4 Kiwi Kids entschieden zu haben. Ich freue mich zwar schon riesig, dass ich bald meine Family und Freunde wieder sehen werde und darauf anzufangen zu studieren, aber der Abschied von Neuseeland wird nicht einfach werden und ich bin mir schon jetzt 100%ig sicher, dass es mich irgendwann noch mal ans andere und wohl schönste Ende der Welt verschlagen wird.

Und ich danke Birte und Inga dafür, dass sie mir so eine tolle Familie gefunden haben mit der ich sicherlich noch länger in Kontakt bleiben werde.

Flora, Au-Pair in Nelson

Natalie
Natalie, Au-Pair in Auckland

Die Idee, nach Neuseeland zu gehen, war recht spontan und endgueltig dafuer entschieden, als Au-Pair zu arbeiten, habe ich mich erst ca. 3 Wochen vor geplantem Abreisetermin. So kam es, dass ich innerhalt kuerzester Zeit Fluege buchen und mein Visum beantragen musste, aber Birte war sehr geduldig und auch meine Gastfamilie, mit der ich einmal telefoniert und mehrere E-Mails geschrieben hatte, hat mir schon vor meiner Ankunft das Gefuehl gegeben, willkommen zu sein.

In Neuseeland angekommen, habe ich mich innerhalb weniger Tage eingewoehnt. Mein Tagesinhalt bestand nun darin, um 7 Uhr aufzustehen, Pausenbrote zu schmieren, die Kinder fuer die Schule fertig zu machen und sie um ca. 8.30 dort abzuliefern. Anschliessend erledigte ich etwas Hausarbeit wie Waesche waschen und aufhaengen.

Die Kinder hatten erst um 3 Uhr Schulschluss, die freie Zeit dazwischen nutzte ich, um uebers Internet mit Freunden und Familie zu schreiben, shoppen zu gehen ( das geht in Neuseeland unerwartet gut!) oder in die Buecherei zu fahren...denn ich hatte viel Zeit zu lesen.

Abends habe ich manchmal bei den Nachbarn gebabysittet fuer etwas extra-Taschengeld, oder mich mit Au-Pairs getroffen, die ich ueber die Schule der Mädchen kennengelernt hatte.

An den Wochenenden erkundete ich zunaechst die Umgebung Aucklands, spaeter erweiterte ich dann meinen Bewegungsradius und besuchte eine Freundin, die als Au-Pair in Nelson arbeitete, flog nach Queenstown und fuhr ans Cape Reinga. Zweimal nahm mich auch meine Gastfamilie mit in den Kurzurlaub nach Hahei im Coromandel bzw. Rotorua. Meine Gastfamilie war dabei sehr flexibel und hat mir auch den einen oder anderen Nachmittag oder sogar ganzen Tag freigegeben, damit ich meinen Flieger erreichen konnte (und sie haben mich sogar zum Flughafen gefahren).

Ich habe also, obwohl ich nur 3 Monate hier war, einiges vom Land gesehen und bereue es nicht, hergekommen zu sein. Ein Nachteil von so kurzen Aufenthalten ist aber, dass es schon eine Weile dauert, bis man sich ein "Leben" als Au-Pair aufgebaut hat und ich denke, das man waehrend eines laengeren Aufenthalts mehr Zeit findet, dieses auch zu geniessen. Was aber nicht heissen soll, dass ich mich nicht auf zu Hause freue!

Nathalie, Au-Pair in Auckland

Svenja Foto Website
Svenja, Au-Pair in Rotorua

Don't cry because it's over, smile because it happened.

So oder so ähnlich könnte mein Lebensmotto heißen, fast 9 Monate zurück in Deutschland. Was bleibt, sind unbezahlbare Fotos und Erinnerungen (würde meine Wohnung brennen, ich werde definitiv zuerst meine Tagebücher und meine Bilder retten!!), wunderschöne Muscheln vom Mount, eine neue allerbeste Freundin (+ weitere Freunde, auch die sollen nicht vergessen werden), ein Tattoo (und ich hab es meiner Mom vorher erzählt.. was sie sagte, war: „Das wird aber eine schöne Erinnerung!" Ich daraufhin:"MOM! Sollten da jetzt nicht moralische Bedenken und ähnliches kommen?!?!" Meine Mutter daraufhin: „Oh, achja... pass auf, dass die Nadel steril ist und du kein Aids bekommst."), endlose Sehnsucht und der Entschluss, auszuwandern..

Seit ich 13 Jahre alt war, hatte ich auf dieses Ereignis, ein Jahr Neuseeland, gespart und es war das Beste, was mir in meinem bisherigen Leben passiert ist.

Ich durfte meine Au pair Zeit im „smelly" Rotorua verbringen (aka Rotovegas und dort, wo ich wohnte, war absolut nichts zu riechen, stattdessen hatte ich einen atemberaubenden Blick auf den Lake Rotorua). Ich hatte die most gorgeuos Kids ,Alex und Harry, überhaupt (ok, ich gebe ja zu, dass das nicht objektiv ist, andere Au pairs haben mit ihren Kids bestimmt ähnliche Erfahrungen.. trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung :-)), die unterschiedlicher nicht sein können und ich bin verdammt glücklich, dass ich sie einen Teil ihres Lebens begleiten und leiten durfte. Und auch mit meinen Gasteltern hätte ich es nicht besser haben können. But: Life isn't perfect.. stimmt. Auch ich/wir hatte unsere Probleme, die zeitweise auch ein wenig größer waren. Aber setzt man sich damit auseinander (und holt sich vielleicht auch ein wenig Hilfe. Hier nocheinmal ein großes DANKE an Birte für die tolle Begleitung auch während des Au pair Jahres!!) kann man Negatives schnell in Positives wandeln.

Meine Aufgaben waren, grob zusammengefasst, „meine" Kinder zur Schule und späteren Aktivitäten zu bringen, zu entertainen und sie mit den interessantesten Essenwünschen ;) zu versorgen, Kuscheltier-Krisen zu meistern, das Verfolgen der „cheaky chickens" sowie leichte Hausarbeiten. Als Abwechslung vom „daily life" gabts tolle Familienausflüge und soooo tollen Sommerurlaub:).

Neben meinem Familien-Leben gab's dann noch mein „social life". Was macht denn der Kiwi in meinem Alter so, gibt's Unterschiede zu unserer deutschen Kultur? Gibt es.. und das nicht zu knapp. So hatte ich also eine Kiwi-Clique, die mich in das „Leben eines Kiwis" einführten.. Outdooraktivitäten, wie Walks oder Wakeboarding (was bei mir zwar nicht besonders erfolgsverspechend aussah, aber immerhin eine Erheiterung meiner Umwelt war) sowie alles Sehenswürdige, was man so auftreiben konnte, typische BBQs, Rugby, Cricket und nicht zu vergessen: das Nightlife.

Ich reiste viel umher, sah die unglaublichsten Orte, joggte in die schönsten Sonnenuntergänge, schwamm in den blauen Seen und hatte eine unbeschwerte Zeit mit Freunden und meiner Familie. Heimweh hatte ich so gut wie nie!

Dementsprechend waren die ersten Monate zurück in Deutschland echt schwer für mich. Ich fühlte mich tatsächlich „herausgerissen" aus meiner „neuen" Welt. Ich hatte mich stark verändert, hatte in dem Jahr auch viel über mich selbst und meine Lebensziele gelernt.

- Some scars never fade- Man kann nur gute Narbenpflege betreiben ;-)Mit der Zeit wird es natürlich schon wieder normaler hier in Deutschland, obwohl ich das anfangs nicht glauben wollte. Aber auch dieser Prozess gehört mit zu einem Auslandsjahr, denke ich. Dennoch werde ich immer starke Sehnsucht haben nach diesem Land – Neuseeland - haben. Ich vermisse meine Familie dort unten, insbesondere die Kids, meine Freunde, die Natur, einfach den Lifestyle unbeschreiblich.

- Auswanderung vorprammiert :-) –

Svenja, Au Pair in Rotorua

photo Marie jumping
Marie, Au-Pair in Blenheim

„Du willst ein Jahr weg?" „Nach Neuseeland?" „In einer fremden Familie leben und dort als Au-pair arbeiten?" „Warum denn das???"

Fragen, die mir vor meiner Entscheidung nur zu oft gestellt wurden und eine plausible Antwort hatte ich nie darauf, nur dieses Gefühl: „Tu es, Marie! Nimm dir eine Auszeit und erweitere deinen Horizont!" Was soll ich sagen? Es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte!

Im August 2011 war es soweit. Ich setzte mich mit gepackten Koffern ins Flugzeug, flog einmal um die halbe Welt und stieg in Neuseeland als Au-pair wieder aus. Das Abenteuer begann. In den ersten Wochen überrollten mich die Aufgaben, Eindrücke und Erlebnisse nur so, aber schnell kam ich in den Alltag, baute eine Beziehung zu den Gastkindern auf und kannte mich immer besser in der Umgebung aus.

Meine Aufgaben gingen mir immer leichter von der Hand und ich bekam ein Gefühl für die „Do´s and Dont´s" der Familie. Völlig selbstverständlich machte ich die Kinder morgens fertig und brachte sie zur daycare. Danach kümmerte mich vormittags um den Jüngsten und ging mit ihm zur Spiel- und Musikgruppe oder zum Schwimmunterricht. Später holte ich die beiden Mädels wieder ab und beschäftigte mich nachmittags mit allen Dreien. An zwei Abenden in der Woche bereitete ich das Abendessen zu. Daneben blieb noch ein bisschen Zeit für den groben Haushalt und das Schreiben von Entwicklungsberichten der Kinder. Oh ja, ich hatte viel zu tun und mit abendlichem Babysitten war meine 40-Stunden- Woche gut ausgefüllt.

Doch ich arbeitete nicht nur, ich hatte auch eine Menge Spaß und freie Zeit. Auch diese verbrachte ich oft mit meiner Gastfamilie. Sie nahmen mich auf Wochenendausflüge mit, zeigten mir die Gegend und ich verlebte die schönsten Tage in den Marlborough Sounds auf dem familieneigenen Boot. Durch diese Ausflüge, den späteren gemeinsamen Familienurlaub und den guten Ratschlägen von Birte, meiner Agenturchefin, waren die auch anfänglichen Schwierigkeiten mit meiner Gastmutter bald überstanden und in den folgenden Monaten baute ich zu ihr eine sehr freundschaftliche Beziehung auf! Später versuchte besonders meine Gastmutter mir Dinge zu zeigen bzw. beizubringen, die ich in Deutschland nicht mehr machen könnte/würde. Wasserski fahren, meinen ersten Fisch angeln und zerlegen oder mal auf einem Quadbike zu fahren, waren nur einige Highlights.

Durch diese gemeinsame Zeit rückten wir immer näher zusammen und als mich dann die Älteste der drei Kinder eines Abends fragte, ob ich ihre große Schwester sein wolle, hatte ich das Gefühl alles richtig gemacht zu haben. Auch wenn die Kids mir im Alltag oft auf die Nerven gegangen sind, muss ich sagen, dass ich sie unendlich liebgewonnen habe und heute alles dafür geben würde, wenn sie mich noch einmal nerven würden!

Mein Alltag drehte sich meist nur um die Kinder und die Familie, aber dafür nutze ich die Wochenenden umso intensiver, um einfach mal abzuschalten. Dank dem großen Engagement von Birte und meinem Gastvater hatte ich schon nach nur einer Woche die ersten Kontakte zu anderen Au-pairs. Aus anfänglichem Kaffee trinken, wurden größere Ausflüge und noch engere Freundschaften.

Besonders mit Corina verband mich sehr viel und so beschlossen wir auch das Abenteuer Neuseeland miteinander zu teilen. Wir reisten gemeinsam durchs Land, stürzten uns an einem Gummiseil in die Tiefe, schwammen mit Delphinen, erklommen Berge, bestaunten die Schönheit des Landes und ließen uns von der freundlichen, lockeren Art der Kiwis (Neuseeländer) anstecken. Sie war in dieser Zeit nicht nur eine Kollegin und Reisebegleitung, sondern auch beste Freundin und Schwester/Mutterersatz.

Als ich damals in Deutschland wegflog war mein Wunsch jemanden zu finden, mit dem man ganz gut zu Recht kommt und das Ein oder Andere unternehmen könne. Dieser Wunsch wurde mehr als nur erfüllt! Immer mehr baute ich mir Hobbies, einen Freundeskreis, ja ein eigenes Leben in Neuseeland auf!

Ob ich nie Heimweh hatte?! Natürlich gab es Situationen und Tage, wie zum Beispiel Geburtstag und Weihnachten, an denen ich lieber zu Hause gewesen wäre, aber eigentlich hatte ich hier in Neuseeland das große Los gezogen und war unglaublich glücklich, so wie es war. Ich erlebte Dinge, von denen ich nicht zu träumen gewagt hatte und ich merkte, dass mir diese Zeit persönlich ganz viel Kraft gab. Ich lernte viel über mich selber und meine Ziele, tankte ganz viel Selbstbewusstsein und veränderte mein Bild auf das Leben und den Umgang mit Menschen. Dafür bin ich unglaublich dankbar und so wunderte es nicht, dass der Abschied von der Familie, meinen Freunden, meinem lifestyle und dem Land unbeschreiblich schwer fiel. Eine kleine Welt brach für mich zusammen und aus der einfachen Auszeit von Deutschland wurden die wundervollsten zehn Monate.

Glück! Dieses Wort hat für mich seit meinem Abenteuer Neuseeland eine ganz andere Bedeutung und vor allem dazugehörige „Bilder" bekommen. Die dort erlebten Erfahrungen will ich um nichts in der Welt missen!

Marie, Au Pair in Blenheim

Yanna after jumping from skytower
Yanna, Au-Pair in Auckland und Wellington

Zunächst war alles super und dann kam plötzlich die grosse Krise (in der ersten Au-Pair Familie in Auckland). Folge: Ich verlasse die Familie. Und nun, was tun allein in einem fremden Land? Dank Birte habe ich ganz schnell eine neue und ganz arg liebe Familie gefunden und dank Birtes Unterstützung habe ich diesen Tiefpunkt überstanden. Und was habe ich daraus gelernt? Au-Pair zu sein ist eine unheimlich tolle Erfahrung, dazu das Traumland Neuseeland und eine super Betreuung seitens Au-Pair 4 Kiwi Kids.

Ich habe in den sechs Monaten als Au-Pair ganz viel für mein Leben dazugelernt, bin mir nun 100%ig sicher, dass ich mal drei Kinder haben will ;-) – und ich habe endlich eine Einheit mit dem Leben schliessen können. Ich kann nur jedem empfehlen, Au-Pair für Kiwi Kids zu sein!

Yanna, Au-Pair in Auckland und Wellington

Esther erste von rechts
Esther (erste von rechts) - Au-Pair in Nelson

einzigartig - wunderbar - legendär – aufregend – etwas besonderes – Gänsehaut – Erwachsen werden

Das sind nur einige wenige Beschreibungen des schönsten Jahres meines Lebens...

Es war Sommer 2009 als ich endlich bin mit meiner 3-jährigen Ausbildung fertig und daher bereit für ein großes Abenteuer war. Für Neuseeland interessiere ich mich schon seit dem ich ca. 10 Jahre alt war – die Frage war nur: als was soll ich gehen?? – Work & Travel war mir ein wenig zu riskant (auch bin ich im Nachhinein sehr froh, dass ich als Au-pair rüber bin, denn Work &Traveler lernen kaum Englisch, da der Großteil der Hostelbewohner Deutsch sind) , ein Glück habe ich Birte als Geheim Tipp von einer Freundin empfohlen bekommen ... ganz eifersüchtig habe ich die Artikel der anderen Mädchen gelesen und sofort wusste ich: ich möchte einer von ihnen sein!

Sehr bald hat Birte auch die perfekte Familie für mich gefunden – Es war ein Glückstreffer!!

Der Abschied von Zuhause ist mir dann aber doch sehr, sehr schwer gefallen, ich habe mich immer wieder gefragt wie jemand so blöd sein kann und ein Jahr weg geht von seinen Freunden und seiner Familie... der Fug war irgendwie dann auch nicht so schön, halt irgendwie sehr lange... andererseits habe ich mich natürlich auf mein Traumland gefreut. Ich war ganz aufgeregt NZ, Nelson und meine Familie endlich kennen zu lernen.

Die Gastmutter Lisa und meine Jungs Finlay (6) und Ciaran (2) hatten schon zwei Au-pair beherbergt, kannten sich also bestens aus. Sabrina, das Au-pair vor mir hat mich schon in Gesprächen zuvor über die positiven und negativen Aspekte aufgeklärt und war Vorort die beste Hilfe, die ich mir hab träumen lassen.

Der Anfang ist mir trotz allem eher schwer gefallen – man hat ja irgendwie keinen gekannt und alles war neu und auch Englisch ist mir nach 3 Jahren ohne Englischunterricht sehr schwer gefallen – aller Anfang ist schwer...

Meine Aufgaben waren im groben so aufgeteilt: Die Kids früh aufwecken, zu frühstücken und fertig für die Schule zu machen. Den Haushalt zu erledigen: waschen, putzen, aufräumen. Die Kids wieder von der Schule abzuholen, Hausaufgaben zu machen, zum Fußballtraining/spiel, zum Schwimmen zu bringen, manchmal einen Freund zum spielen beherbergen und am Abend kochen, die Kids baden und zu Bett bringen, je nachdem, wenn die Mutter da war durfte ich die Gutenacht-Geschichte Anfangs nicht vorlesen ...

Irgendwann haben mich die Kids ein Glück so sehr wie ich sie ins Herz geschlossen :-) und wir haben eine wunderbare Zeit verbracht. Jeder Tag war verschieden und jeder etwas ganz besonderes.

Es gab natürlich ups and downs – aber ich habe so viel gelernt, nicht nur über Erziehung und Haushalt – sondern auch über Disziplin und Liebe.

Das Verhältnis zu meiner Gastmutter war also super daher hatten wir einen Stummen - geben sowie nehmen – Vertrag, ich war immer da wenn sie mich gebraucht hat. Durfte aber zum Ausgleich auch mal mehr Urlaub nehmen, in denen sie mich immer sehr unterstützt hat, indem ich das Auto immer dann borgen konnte, wenn Sie es nicht gebraucht hat :)

Auch mein Neuseeland hat mich nicht ein bisschen enttäuscht – über das schönste Land der Welt könnte ich euch Gänsehautgeschichten erzählen aber besser ist es das alles selbst zu erleben! Die Kiwis sind die besten so offenherzigen und hilfsbereiten Menschen, bei denen man sich immer sofort wohl fühlt.

Nach zahlreichen Abenteuer Reisen, vielen Ausflügen, habe ich die Kultur und dieses wunderbare Land so gut kennengelernt, dass ich es euch allen wärmstens empfehlen kann – überzeugt euch selbst davon!

Birte ist eine sehr gute, und vertrauensvolle Adresse! Auf was wartet Ihr noch?? :)

Esther, Au-Pair in Nelson

Soenje with rainbow
Sönje, Au-Pair in Christchurch

Ich lebe nun schon seit 5 Monaten bei meiner neuen Familie mit einem 8-jährigen Sohn, einer 2-jährigen Tochter und einem 7 Monate alten Baby in Christchurch.

Inzwischen fühle ich mich schon wie eine Mama, mein Baby auf dem Arm, Autoschlüssel in der Hand, Tasche mit allen Sachen gepackt, die ich für die Kinder brauche, noch schnell zur Nachbarin gehuscht, um eines der Kinder abzuholen und dann geht's los: die Kinder zum Sport oder zur Spielgruppe bringen oder zum Spielplatz gehen. Es ist schon erstaunlich, dass ich mit solchen Situationen so vertraut umgehe.

Es ist auch schön zu sehen, wie sich die Kinder so schnell verändern, wie sie gross werden, anfangen ganz viel zu reden, das Baby jetzt schon sitzt, mit Spielsachen spielt und ich es nun füttere. Besonders schön ist es, dass sich meine Kinder so freuen, wenn ich mal ein Wochenende verreist war und nach Hause komme, und sie mir gleich alles erzählen, was sie erlebt haben.

Ich habe so viel Glück mit meiner Gastfamilie! Die Kinder mögen mich und mit den Eltern verstehe ich mich sehr gut. Ich fühle mich sehr wohl und es ist tatsächlich meine zweite Familie geworden. Danke Birte, dass du diese Familie für mich ausgesucht hast!

Sönje, Au-Pair in Christchurch

Jenny with Paige
Jenny, Au-Pair in Greenhithe/Auckland

Noch nie in meinem Leben habe ich eine so schöne, aufregende und intensive Zeit erlebt wie in den letzten Monaten hier in Neuseeland.

Der Aufenthalt bei meiner Gastfamilie fühlte sich von Anfang an wie ein Volltreffer an. Vor etwas mehr als einem Jahr träumte ich noch davon, auf der „grünen Insel" für eine Kiwifamilie zu arbeiten; heute fühle ich mich dank Birte Feldmann und ihrer Agentur Au-Pair 4 Kiwi Kids selbst schon wie einer!

Ich habe hier, natürlich abgesehen von dem geborgenen, wunderbaren und lehrreichen Aufenthalt in meiner „neugewonnenen Zweitfamilie", die sehr nett, offen und freundlich war, allerhand erlebt: Atemberaubende Herr-der Ringe- Schauplätze erkundet, viele leere Strände besiedelt, eine Gletscherbesteigung mitgemacht, Bungyjumping gewagt, wandern in wunderschönen Nationalparks + Regenwäldern, Vulkane bestiegen, über geothermale Aktivitäten gestaunt, Ozeane aufeinander treffen gesehen, bei Rugbyspielen mitgefiebert, Kiwi- Vögel beobachtet, durch unglaubliche Landschaften geritten, viele nette Menschen kennen gelernt und lange gefeiert.

Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen, eines Tages wieder hierher nach „Aotearoa" zu kommen; dieser Aufenthalt hat mich in jeder Hinsicht positiv geprägt und ich werde immer mit einem großen Lächeln daran zurückdenken.

Vielen Dank, liebe Birte, dass du mir das ermöglicht und jederzeit ein offenes Ohr für mich hattest.

Jenny, Au-Pair in Greenhithe, Auckland

Au-Pair 4 Kiwi Kids Logo
Jessica, Au-Pair in Auckland

Die Vermittlung hat fuer mich den grossen Schritt nach Neuseeland zu gehen, unglaublich vereinfacht. Nicht nur, dass mir die Arbeit, selbst eine Familie suchen zu muessen,abgenommen wurde, vielmehr hat mir der persoenliche Kontakt zu Birte die Sicherheit gegeben, dass egal was auch geschehen mag,hier immer ein Ansprechpartner ist, eine Art Anker, auf den ich bei Problemen zurueckgreifen koennte.

In ein fremdes Land zu kommen,das zudem noch so weit von der Heimat entfernt ist, kann beaengstigend sein, so hatte ich aber das Gefuehl,hej,es gibt hier schon jemanden, den du kennst und der dir im Notfall helfen kann.

Als Au-Pair lebt man nicht einfach nur eine gewisse Zeit im Ausland, man wird zum Mitglied einer neuen Familie. Das ist eine sehr intensive Erfahrung, mit Hoehen und Tiefen, die zu einem Familienalltag dazugehoeren, vor allen Dingen aber eine, die ich um nichts in der Welt missen moechte.

Eine zeitlang im Ausland zu leben, bringt neben vielen neuen und einmaligen Erlebnissen und Erfahrungen und Spass(!) auch eine Reflektion auf das eigene Land und das eigene Leben. Es ist ja nicht nur Urlaub, den man hier macht, sondern normaler Alltag, und wenn man diesen mal durch eine andere Brille betrachtet (in diesem Fall die "Kiwibrille"), so lernt man Vieles zu schaetzen aber auch was man aendern moechte, mit nach Hause nehmen moechte. Ich bin viel offener, toleranter, auch risikobereiter, denn ich weiss nun, dass Risiken einzugehen, sich positiv auszahlen kann.

Jessica, Au-Pair in Auckland

Claudia mit Surfboard
Claudia, Au-Pair in Christchurch

Neuseeland war schon lange das Land meiner Traeume. Ich wollte aber nicht herkommen und "nur" herumreisen und das Land kennenlernen; das kann man auch von Bildern. Ich wollte auch die Menschen und die Kultur kennenlernen, die Moeglichkeit als Au-Pair in dieses grossartige Land zu kommen schien (und scheint mir immer noch) die beste Moeglichkeit, beides zu verbinden.

Als Au-Pair erlebt man den Alltag einer Kiwi-Familie hautnah mit. Gleichzeitig hat man die Moeglichkeit, immer wieder herumzureisen und das Land zu erkunden.

Erst wollte ich 6 Monate in Christchurch bei meiner Familie bleiben. Aber schon nach wenigen Wochen war mir klar, dass Birte genau die richtige Familie fuer mich gefunden hat und ich laenger bleiben moechte. Nun sind schon fast 12 Monate um und ich bereue keinen einzigen Tag.

Claudia, Au-Pair in Sumner/Christchurch

Kirsa einTag mit vielen ahs und ohs 014
Kirsa, Au-Pair in Wadestown/Wellington

... die Kinder sind gerade gebadet und sitzen, nach einem wunderschönen sonnigen Tag Spiel und Spaß im Garten, glücklich und mit vollen Mägen vor dem Fernseher... ein paar ruhige Minuten für mich, die ich nutze um ein wenig von meiner bisherigen Zeit hier in Neuseeland zu berichten...

Ich lebe nun bereits seit 2 Monaten bei Familie Marks in Wadestown, einem Vorort von Wellington. Die Familie besteht aus Mama Louisa, Papa Angus und den kleinen „Monstern" Toby (4 Jahre) und Bella (2 Jahre)... und nicht zu vergessen Fergus, der jedoch mit seinen 6 Wochen bisher nicht wirklich auffiel. Er ist ein sehr liebes und süßes Baby.

Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist. Die ersten zwei Wochen habe ich erst einmal den Alltag der Familie kennengelernt, indem ich Louisa und die Kinder zur Schwimm-, Sing- und Spielgruppe und allen anderen Aktivitäten begleitet habe. Alles schien perfekt und ich war (und bin es noch immer) unheimlich glücklich mit meiner Familie.

Doch dann begann ich meine Freunde und allgemein Leute in meinem Alter zu vermissen. Ich kannte bisher ja nur Mütter, Schwangere und ganz viele Kinder. Ich erinnerte mich an eine Nummer von einer Familie in Wellington, die Mitte September ebenfalls ein Au pair bekommen sollten. Obwohl ich mir geschworen hatte keine Deutschen in Neuseeland kenne zu lernen, rief ich nach 2 Wochen voller Verzweiflung bei der Familie an und verabredete mich mit dem Au pair Magdalena.
Wir treffen uns nun fast täglich ich bin unglaublich froh sie zu haben. Es ist so schön jemanden zu kennen, der in der gleichen Situation steckt und den die gleichen kleinen „Sorgen" plagen.

Um die Zeit in Neuseeland so gut es geht zu nutzen habe ich mich dazu entschlossen einen Sprachkurs zu besuchen. Mittlerweile sind es nun 3 verschiedene geworden... ich bin nun sozusagen eine Spezialistin, was Englischsprachkurse betrifft.

Ich bin sehr froh, dass Birte Familie Marks und mich zusammen gebracht hat. Ich hätte es wirklich nicht besser treffen können. Die Kinder sind unheimlich süß und es macht Spaß Zeit mit ihnen zu verbringen. Toby fragte mich letztens, ob wir Feuerwehr spielen wollen. Er meinte er könne die kleine Feuerwehr, seine Mutter die „Momy-Feuerwehr" und ich die „big sister-Feuerwehr" sein.

Für extra Babysitting bekomme ich das Auto an den Wochenenden, so dass sich auch mein Traum vom Reisen in Neuseeland erfüllt. Doch auch ohne Auto bieten sich in Neuseeland viele gute und günstige Möglichkeiten rumzureisen. Nach meinem Aufenthalt in der Familie werde ich zum Beispiel mit dem „Magic-bus" die Südinsel bereisen.

Ja... dies war nun ein „kleiner" Bericht von meinen bisherigen Erfahrungen. Ich kann nur jedem empfehlen die Chance, ein Land, seine Einwohner und die Kultur durch einen Aufenthalt als Au pair zu nutzen. Am besten natürlich Neuseeland mit „Au pair 4 Kiwi kids" ;o). Denn eine Agentur, die eine passende Familie aussucht, die Arbeitszeit, etc durch einen Vertrag regelt und einfach immer da ist, wenn es einmal Probleme gibt ist wirklich nicht zu unterschätzen, wenn man sich am anderen Ende der Welt aufhält!

An dieser Stelle einen ganz großen Dank an dich Birte und natürlich Inga, die mir mit Rat und Tat in Deutschland zur Seite stand!

Kirsa, Au-Pair in Wadestown/Wellington

photo Josephine
Josephine, Au-Pair in Hira/Nelson

Anfang dieses Jahres (2011) bin ich als Au Pair nach Neuseeland, in die Nähe von Nelson gegangen. Ich habe dort für ein halbes Jahr mit Jake (3 Jahre), Daisy (5 Jahre), Alice und Dave zusammengelebt.

Schon vorab in Deutschland stand mir Birte mit vielen Tipps und Ratschlägen zur Seite, was mir ein echt beruhigendes Gefühl gegeben hat. Besonders gefallen hat mir von Anfang an außerdem, dass Birte sich sehr persönlich, engagiert und individuell um die Familien und Au Pairs kümmert.

Wenn ich an meine erste Zeit in Neuseeland zurückdenke, weiß ich, dass es nicht immer ganz leicht war. So weit weg von zu Hause, mit einer fremden Familie zusammenleben und die Schönheit des Landes haut einen ja eh schon um... Allerdings hat es mir meine neuseeländische Familie mit ihrer offenen und herzlichen Art einfach gemacht, sodass ich mich vom ersten Tag an wirklich wie zu Hause fühlen konnte.

Da ich das erste Au Pair in meiner Familie war, mussten wir uns alle erstmal an die neue Situation gewöhnen – da waren natürlich vor allem die ersten Wochen für alle sehr aufregend und nicht immer ganz leicht. Aber mit jedem Tag und jeder weiteren Woche wurde alles einfacher, Daisy und Jake wurden immer mehr wie Geschwister und in Alice habe ich eine echt gute Freundin gefunden.

Mein Abschied von diesen lieben Menschen und dem atemberaubenden Neuseeland ist zwar erst ein paar Tage her, allerdings bin ich mir sicher, dass ich jetzt schon Geld für mindestens eine weitere Reise an das schönste andere Ende der Welt sparen werde...

Josephine, Au Pair in Hira bei Nelson

Lisa with girls new
Lisa, Au-Pair in Tamahere, Hamilton

...6 Monate, eine wundervolle Familie und ein atemberaubendes Land. So oder ähnlich könnte man meine letzten sechs Monate als Au pair in Neuseeland zusammenfassen.

Schon vor meinem Abitur war mir klar, dass ich vor einem Studium, meine ganz eigenen Erfahrungen im Ausland sammeln möchte.

Da ich den Umgang mit Kindern liebe und mein Englisch aufbessern wollte, habe ich mich für einen sechsmonatigen Au Pair Aufenthalt in Neuseeland entschieden.

Dank Birte habe ich dann auch schon sehr früh eine passende Gastfamilie in Hamilton (Nordinsel) gefunden.

Meine Gastmama Rhonda, mein Gastpapa Simon und die drei Mädchen Rhiannon (7), Bronwyn (5) und Bethany (2) waren so für ein halbes Jahr mein neues Zuhause.

Durch den warmherzigen Empfang am Flughafen in Auckland von meiner Gastmama Rhonda und die selbstgemalten Bilder der Kindern fühlte ich mich schon vorm ersten Tag an willkommen und als ein Mitglied der Familie.

Bei allen kleinen und großen Anfangsschwierigkeiten, wie z.B. Fahren im Linksverkehr usw. wurde ich immer von meinen Gasteltern unterstützt.

Viele tolle Momente mit den Kindern haben die natürlich im Alltag auftretenden Schwierigkeiten wieder wett gemacht.

Zum Glück gehört auch zum Au Pair Alltag die Möglichkeit ein neues und total faszinierendes Land kennen zu lernen. So bin ich häufig auf eigene Faust auf der Nord- und Südinsel unterwegs gewesen und habe dabei viele internationale Begegnungen gehabt.

Natürlich gehören dazu auch die Kontakte mit den örtlichen Au Pairs und den Freunden und Verwandten der Familie.

Auch als Au Pair holt einen die Realität ein, da meine Gasteltern sich am Ende meiner „Neuseelandzeit" leider trennten.

Eins ist für mich klar: Ich möchte diese Zeit auf keinen Fall missen, weil ich Erfahrungen am anderen „Ende der Welt" sammeln konnte, die mir sicher in der Zukunft helfen werden.

Lisa, Au-Pair in Tamahere/Hamilton

photo Au Pair Treff Lisa Marie Maria und Jenny
Jenny (erste von links), Au-Pair in Tamahere/Hamilton zu Besuch beim Au-Pair Treff in Nelson

11 aufregende Monate in Neuseeland liegen hinter mir!

Neuseeland ist ein wunderschönes Land mit traumhaften Stränden, dicht bewachsenen Wäldern, vielen Bergen und super freundlichen Menschen.

Ich habe in Tamahere/ Hamilton gelebt und hatte 3 zuckersüße Mädels zu belustigen:-)

Da meine Gasteltern getrennt sind und die Kinder die halbe Woche beim Vater sind, hatte ich viel Freizeit, die ich damit verbracht habe Neuseeland zu erkunden und mich mit meinen Freundinnen zu treffen, die fast auch alle Aupairs in Hamilton waren.

Alle waren von Anfang an sehr freundlich zu mir und ich wurde direkt als Familienmitglied aufgenommen. Natürlich gab es zwischendurch auch mal kleinere Probleme, aber Birte wusste immer einen Rat.

Zu meinen Aufgaben zählten: die Kinder für die Schule fertig machen, Lunchbox vorbereiten, die Kinder zur Schule und zum Kindergarten fahren, den Haushalt machen (waschen, saugen usw.) die Kinder wieder abholen, Hausaufgaben machen, die Kinder zum Sport fahren, spielen-spielen-spielen, Dinner kochen und manchmal auch die Kids in Bett bringen.

Teilweise hab ich mich echt wie eine Mutti gefühlt. Man lernt schnell immer Taschentücher, eine Trinkflasche, ein Spielzeug und Pflaster usw. mitzunehmen :-)

Ich kann nur jedem, der Kinder mag und der ein anderes Land nicht nur besuchen sondern auch erleben will, empfehlen ein Aupair Jahr zu machen. Man ist Teil einer Familie, aber trotzdem wird man sehr eigenständig und lernt Verantwortung zu haben.

Jennifer, Au Pair in Tamahere/Hamilton

photo host family with Andrea
Andrea with host family, Au-Pair in Aucukland

Das Jahr nach dem Abitur für einen längeren Auslandsaufenthalt zu nutzen, stand für mich schon lange fest. Auch war ich schon immer sehr neugierig auf die andere Seite der Erde. Also ergriff ich die perfekte Gelegenheit, dort für einige Zeit zu leben und Land und Leute kennen zu lernen.

Meine Wahl fiel auf Neuseeland und ich entschied mich für die Bewerbung als Au Pair. Auf diese Weise würde ich zwar mindestens für ein halbes Jahr an denselben Ort gebunden sein, dafür aber den Vorteil haben, mir im Gegensatz zu einem Work & Travel-Aufenthalt als Alleinreisende keine Sorgen um Sicherheitsrisiken machen zu müssen.

Auf der Suche nach einer geeigneten Organisation stieß ich im Internet auf die Website von Au Pair 4 Kiwi Kids. Mir gefiel daran, dass von Anfang an bis zum Schluss die Vermittlung und Betreuung in einer Hand lag, sodass es statt der Anonymität einer Massenvermittlung einen persönlichen Kontakt gab, der das Vertrauen in eine engagierte und kompetente Betreuung erweckte.

Birte vermittelte den Kontakt zu einem gerade zurückgekehrten ehemaligen Au Pair, das mir ausführlich von seiner Neuseelandzeit berichtete und mir begeistert versicherte, dass dies die tollste Zeit meines Lebens werden würde. Nun konnte ich es kaum noch erwarten, meine eigenen Erfahrungen zu machen.

Nach längerer Zeit gespannten Wartens auf Neuigkeiten von Birte ging kurz vor meinem Wunschabreisetermin alles ganz schnell. Ich entschied mich für eine der interessierten Familien und nach einem sehr netten Skype-Gespräch waren wir uns sofort einig. Die nötigen Formalitäten waren schnell geregelt und schon war es Zeit für den schwersten Schritt: Abschied nehmen von Freunden und Familie.

Sobald ich aber endlich im neuseeländischen Frühling gelandet war, wurden zum Glück jegliche Heimwehgefühle von all den neuen Eindrücken und Erlebnissen, die auf mich einströmten, verdrängt.

Die Situation war für uns alle neu, da ich das erste Au Pair meiner Gastfamilie war. Die Kinder, die ich betreute, waren im Alter von fünf und drei Jahren und wuchsen mir ganz schnell ans Herz. Da beide Elternteile voll berufstätig waren und auch oft geschäftlich einige Tage unterwegs waren, gehörte zu meinen täglichen Aufgaben, dem Fünfjährigen Frühstück und Pausenbrot für die Schule zu machen, ihn anzuziehen, zur Schule zu bringen, dann die Hausarbeit zu erledigen (dazu zählte u.a. Kinderspielzeug aufräumen, einkaufen, die Familienwäsche waschen, trocknen, zusammenlegen, Hemden und Blusen bügeln, Betten frisch beziehen, Geschirrspüler ein- und ausräumen, außerdem verschiedene kleinere anfallende Arbeiten), nachmittags von der Schule abholen, Hausaufgaben beaufsichten und Abendessen für die Kinder machen. Zweimal wöchentlich kam anschließendes Babysitten mit Baden und ins Bett bringen hinzu.

Für mich stellte sich schnell Normalität und Routine ein und auch die Kinder hatten sich bald vollkommen an mich und meine Rolle gewöhnt. Zu Anfang war vor allem der Kleine leicht skeptisch und scheu und so war es sehr schön, zu sehen, wie er mit der Zeit volles Vertrauen zu mir entwickelte.

Ich lernte viele andere Au Pairs kennen, mit denen ich mich in meiner Freizeit traf und Unternehmungen machte. So konnte man sich gegenseitig über seine Gastfamilien und die Arbeit austauschen oder gemeinsame Ausflüge planen.

Natürlich war es mein Ziel, von diesem grandiosen Land, von dem ich schon so viel gehört und gelesen hatte, so viel wie möglich zu sehen - und das am Besten während des Sommers. Daher nutzte ich meinen Urlaub, um die Südinsel Neuseelands zu bereisen. Es wurde ein unvergesslicher Trip, der mich durch atemberaubend schöne und sehr abwechslungsreiche Landschaften führte, während ich unglaublich viele Menschen aus aller Welt kennenlernte und sogar neue Freundschaften gewann. Auch war die Erfahrung, einmal ganz alleine zu reisen, sehr aufregend und wertvoll für mich.

In den nachfolgenden Monaten nutzte ich jene Wochenenden, an denen ich von meiner Gastfamilie nicht zum Babysitten gebraucht wurde, gemeinsam mit Freunden oder allein die Nordinsel zu erkunden. Auch diese Kurztrips wurden absolute Highlights. Bei Freiluftaktivitäten wie Surfen, Wildwasserrafting und Fallschirmspringen ließ sich die landschaftliche Schönheit gleich doppelt genießen.

Als der wunderschön warme neuseeländische Sommer vorbei war und auch der Herbst immer winterlicher wurde, ging meine Au Pair Zeit zu Ende. Daher machte ich nach dem Abschied von meiner Gastfamilie noch einen Abstecher in das warme Sydney und anschließend in die tropische Südsee, bevor es mit einem weinenden und einem lachenden Auge endgültig nach Hause ging.

Heute kann ich auf eine unglaublich spannende und tolle Zeit zurück blicken, in der ich so viele unvergessliche und wertvolle Erlebnisse, Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt habe.

Ich habe nicht nur ein super schönes Land und seine überaus gastfreundlichen Bewohner mit ihrer lockeren Art kennen und schätzen gelernt, sondern mit der sehr lebenswerten Stadt Auckland auch eine Heimat auf Zeit gefunden, in der ich mich richtig wohl gefühlt habe. Zudem hat mein Englisch natürlich sehr profitiert, aber dank meiner englischen Gastfamilie keinen zu ausgeprägten neuseeländischen Akzent angenommen.

Darüber hinaus habe ich viele verschiedene Menschen getroffen, neue Freundschaften geknüpft, neue Anregungen und andere Sichtweisen gewonnen, ebenso Abstand, Unabhängigkeit und Erkenntnisse über mich selbst. Auch das Eltern-Kind-Verhältnis habe ich zum ersten Mal so intensiv von außen beobachten können.

Ich habe also eine ganze Menge für mein Leben dazu gelernt und das lässt mich zuversichtlich und vor allem gelassener als vorher die kommenden Schritte angehen.

Eine Au Pair-Zeit in Neuseeland kann ich also nur weiter empfehlen und ich möchte Birte noch einmal herzlich für ihre tolle Betreuung danken!

Andrea, Au-Pair in Mission Bay/Auckland

Gretje mit Lilli
Gretje, Au-Pair in Sunmer/Christchurch

Ich hatte schon lange mit dem Gedanken gespielt, einige Zeit im Ausland zu verbringen, konnte mich aber nie so richtig für ein Land entscheiden und auch nicht was ich dort genau machen möchte.

Als ich dann im Mai 2006 durch Zufall (oder Schicksal?) eine Anzeige von Au-Pair 4 Kiwi Kids in der Zeitung las, liess mich der Gedanke an eine Au-Pair Zeit in Neuseeland nicht wieder los. Bei meinem ersten Treffen mit Birte Feldmann in Kiel war ich schnell von ihren Erzählungen begeistert und war in Gedanken schon längst in Neuseeland gelandet!

Birte war stets für Fragen aller Art da. Sie hat mir geholfen, alles zu regeln, was es zu regeln gab. Wir haben uns getroffen, telefoniert und auch gemailt und der Kontakt ist die ganze Au-Pair Zeit über geblieben. Im Juli 2006 ging es dann los nach Christchurch! Ich hatte eine grossartige Zeit in einem wunderschönen Land, in einer wundervollen Familie. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Danke, Birte!

Gretje, Au-Pair in Sunmer/Christchurch

Daniela at Auckland beach
Daniela, Au-Pair in Auckland

Im Dezember 2006 ging es los. Ich startete in mein Abenteuer. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten während des Fluges habe ich es dann schlussendlich geschafft bei meiner Gastfamilie einzutreffen.

Danach begann für mich eine der schönsten und angenehmsten Zeiten meines bisherigen Lebens. Die Gastfamilie war unglaublich nett zu mir. Ich hatte die Kinder (2 Mädchen 2 und 5 Jahre-alt) gleich in mein Herz geschlossen und auch mit meinen Gasteltern habe ich mich super verstanden. Es war so als ob sich 2 gesucht und gefunden hatten.

Ich habe viel mit der Familie unternommen. Wir haben Ausflüge in die nähere Umgebung gemacht, Freunde der Familie besucht, Grillabende veranstaltet, Filme angeschaut oder uns einfach nur auf die Terasse gesetzt und das gemütliche Beisammensein genossen. Ich habe allein schon durch die Familie so viele neue, interessante Leute kennengelernt, die ich in Deutschland in so kurzer Zeit so nie kennengelernt hätte. Das war einfach unglaublich. ;) Auch die Treffen mit dem einen oder anderen Au-Pair aus Deutschland war doch immer eine schöne Abwechslung für mich.

Die Zeit, die ich mit den Kindern verbracht habe, war zwar nicht immer stressfrei aber trotzdem sehr schön. Wir sind oft zum Spielplatz oder zum Strand gegangen oder haben im Garten gespielt. Zwischendurch habe ich dann noch die Hausarbeit erledigt. Kurzum: Ich war immer in action! Aber mir hat es sehr gefallen und ich hatte trotzdem noch genug Zeit für mich.

Ich habe die Zeit in der Familie so sehr genossen, dass ich meinen ursprünglichen Aufenthalt in der Familie von 6 auf 9 Monate verlängert habe.

Nach dieser Zeit bin ich noch einige Wochen in Neuseeland herumgereist und habe viele wunderschöne Orte gesehen und Menschen aus aller Welt kennengelernt. Falls ihr reisen wollt und kein Auto zur Verfügung habt, íst vielleicht der "Nakedbus" eine gute Sache für euch. Das ist ein Busunternehmen mit dem ihr sehr günstig zu vielen Orten Neuseelands kommen könnt. Nur so als Tipp. ;)

Ich kann wirklich nur sagen, dass ich unheimlich froh bin diese Erfahrungen gemacht zu haben und möchte mich dafür noch ganz herzlich bei dir, Birte, bedanken.

Daniela, Au-Pair in Auckland

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